Church building / Kirchengebäude in Thembalethu

... God has chosen the weak things of the world to confound the things which are mighty; And base things of the world, and things which are despised, has God chosen ... (1Cor 1:27.28) p>p>p>

Dienstag, 16. November 2010

Tante Rina

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Beweisen kann ich nichts, aber ich glaube den Berichten, dass es sehr schwer ist zu sterben, ohne Frieden mit seinem Schöpfer geschlossen zu haben (siehe Beispiele am Ende dieses Eintrages).

Atheismus mag für manche ziemlich witzig daherkommen (so wie für mich ehedem). Erinnert mich aber an das Pfeifen im Walde :-)

Wenn der "Tag X" kommt, -und er kommt noch sicherer als das 'Amen' in der Kirche-  ist es schwer, den atheistischen Glauben zu bewahren (es ist ein Glaubenskonstrukt, nicht an Gott zu glauben!)

Wie heißt doch der bekannte Satz, dessen Autor mit unbekannt ist:  
"Es ist sehr schwer, auf dem Sterbebett den Atheismus bis zum Schluss durchzuhalten."

Letzten Mittwoch war ich zu Oli und Rias 65. Hochzeitstag in deren Haus eingeladen. Eine sehr gelungene Veranstaltung, bei der etwa 15 Gäste zugegen waren. Trudy, die Gattin von Pastor Chris Smit (dem "Missionsleiter Lesotho") ist eine begnadete Klavierspielerin und so gab es eine prima Lobpreiszeit.

Zugegeben: Es gibt aussagefähigere Fotografien. Trudy beim Spiel.
Was ich aber erzählen will, ist das Folgende. Einer der Gäste, eine Dame Anfang 60 namens Carol, bat mich, im Krankenhaus für ihre gleichaltrige Freundin Rina zu beten. Diese würde nach einem Suizidversuch seit langer Zeit im George Hospital liegen.

Sie sei Kirchgängerin, kenne Jesus aber nicht.

Tags darauf, am letzten Donnerstag Abend, ging ich also mit Jeanné und Angela ins Hospital und unter anderem zu ihr ins Einzelzimmer.

Da lag sie nun, diese Tannie Rina. Hauchdünn, da Essensaufnahme verweigernd und an allerlei lebenserhaltende Schläuche und Apparate angeschlossen.
Beinahe leblos. Schwach, ausdruckslos und des Sprechens nicht mehr mächtig.

Wir haben für sie gebetet und von Jesus erzählt. Jeanné war zudem extrem fürsorglich. Wir haben ihr gesagt, dass es für sie noch nicht zu spät ist. Alle 3 Besucher haben den Heiligen Geist in dieser Zeit im kleinen Krankenzimmer gespürt.

Irgendwann hat diese Tannie Rina gelächelt und mit "Jesus" geantwortet. Das einzige Wort von ihr an diesem Abend! Ich bin einigermaßen überzeugt, dass sie es gemeint hat: Komm' Herr, hilf.

Sie hatte anschließend ein befreites, verändertes Gesicht.


Am übernächsten Tag, nämlich am Samstag, ist sie gestorben!

Ich kenne Tannie Rinas Lebens- und Leidensgeschichte nicht, aber es hat mich irgendwie gefreut, dass es nun so gekommen ist.

Das ist nun schon das zweite Mal, dass mir etwas derartiges passiert. Ein mir damals unbekannter, an Krebs erkrankter Kollege, verstarb im Sommer 2009 ebenfalls am übernächsten Tag nach dem gemeinsamen Gebet im Stadtkrankenhaus Darmstadt.

Was sind denn das für Gebete, nach denen man stirbt, könnte man fragen.

Ich meine es hängt mit meinem Eingangsstatement zusammen. Es stirbt sich schwer ohne echten Frieden mit dem Schöpfer. Und: Gott kämpft um jede Seele bis zum Schluss.

Die Mensch ahnt oder weiß im Tiefsten, wohin die ewige Reise geht und fürchtet sich.

Aus dem Internet habe ich ein paar letzte Worte und Überlieferungen von sterbenden Persönlichkeiten, die Jesus nicht kannten angehängt. Ich habe nicht selbst recherchiert und kann über deren Wahrheitsgehalt keine Angaben machen. Man urteile selbst.




Thomas Hobbes (engl. Philosoph):
"Ich stehe vor einem furchtbaren Sprung in die Finsternis!" 

David Hume (Atheist):
"Ich bin in den Flammen!"
Seine Verzweiflung war schrecklich. 

Voltaire:
Der berühmte Spötter Voltaire hatte ein schreckliches Ende. Seine Krankenschwester sagte: "Für alles Geld der Welt möchte ich keinen Ungläubigen mehr sterben sehen! Er schrie die ganze Nacht um Vergebung! 

Heinrich Heine:
Heinrich Heine
Der große Spötter Heinrich Heine tat später Buße. Im Nachwort zu seiner Gedichtsammlung "Romancero" (30.9.1851) schrieb er: "Wenn man auf dem Sterbebett liegt, wird man sehr empfindsam und möchte Frieden machen mit Gott und der Welt ... Gedichte, die nur halbwegs Anzüglichkeiten gegen Gott enthielten, habe ich mit ängstlichem Eifer verbrannt. Es ist besser, daß die Verse brennen als der Versemacher ... Ich bin zu Gott zurück gekehrt wie ein verlorener Sohn, nachdem ich lange bei den Hegelianern die Schweine gehütet habe ..."

Kurz vor seinem Lebensende schrieb er noch:
"Zerschlagen ist die alte Leier am Felsen, welcher Christus heißt!
Die Leier, dir zur bösen Feier bewegt ward von einem bösen Geist.
Die Leier, die zum Aufruhr klang,
die Zweifel, Spott und Abfall sang.
Oh Herr, o Herr, ich knie nieder,
vergib, vergib mir meine Lieder!" 

Stalin:
Stalins Tochter Swetlana Allilijewa wurde im März 1953 zu dem sterbenden Diktator auf dessen Datscha in Kunzewo gerufen und sagte über Stalins Ende: "Vater starb schrecklich und schwer. Gott gibt den Gerechten einen leichten Tod." 

Lenin:
Lenin starb in geistiger Umnachtung. Er umklammerte Tisch- und Stuhlbeine und bat sie um Vergebung seiner Sünden. 

Jagoda (Chef der russischen Geheimpolizei):
"Es muss einen Gott geben. Er bestraft mich wegen meiner Sünden." 

Jaroslawski (Präsident der internationalen Gottlosenbewegung):
"Bitte verbrennt all meine Bücher. Seht den Heiligen! Er wartet schon lange auf mich; er ist hier." 

Churchill:
"Welch ein Narr bin ich gewesen!" 

Jean-Paul Sartre:
"Ich bin gescheitert" 

Buddha:
"Ich habe es nicht geschafft." 

Hast du es geschafft? :-)
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