Ein tschechischer Kurzfilm erzählt ohne Dialoge die Geschichte eines Vaters, der als Brückenwärter für die Eisenbahn arbeitet und einen Sohn hatte, den er sehr liebte. Der Sohn mochte es, Züge zu beobachten.
Die Menschen, die mit den Zügen reisten, waren einsam oder ärgerlich, egoistisch, verletzt oder süchtig.
Der Vater musste sich bei einem herannahenden Unglück zwischen diesen Reisenden und seinem geliebten Sohn entscheiden ... (6 min.)
A father had a beloved son. He one day has to decide whether to spare him or save many others ...
Mittwoch, 10. Februar 2010
Dienstag, 9. Februar 2010
George ist weiterhin Wassernotstandsgebiet
Es ist nichts wirklich Neues, denn es herrscht in Teilen des Landes die stärkste Dürreperiode seit Beginn der meteorologischen Aufzeichnungen vor 132 Jahren. Schon letztes Jahr wurden Farmen mit teurem Stadtwasser aus Tankwagen beliefert. Dennoch mussten Tiere verkauft bzw. geschlachtet werden, da nicht genug Nahrung zur Verfügung stand.
Das Wasser in George (ca. 140.000 Einwohner), das aus einem großen Rückhaltebecken bereitgestellt wird, ("George dam") soll nur bis jetzt in den Februar reichen, hieß es im Dezember von der Distrikt-Verwaltung.
Wegen des Wassermangels wurden die Städte der Region im Dezember 2009 zu Katastrophengebieten ("disaster areas") erklärt. Auch im neuen Jahr hat es bis jetzt keine nennenswerten Niederschläge gegeben. Aktuell wird eine Hitzewelle beklagt.
Eine weitere Stadt der Garden Route, das120 km von George entfernt gelegene Bitou, hat ebenfalls nur noch für 3 Monate Wasser, hieß es gestern von offizieller Seite.
Die Farmer spüren den Wassermangel zuerst deutlich. Der Kunde in der Stadt merkt es kurz darauf durch die steigenden Preise. Den Farmern der Umgebung wurden heute umgerechnet 2,5 Millionen Euro Hilfsgelder zugesagt.
Das Wasser in George (ca. 140.000 Einwohner), das aus einem großen Rückhaltebecken bereitgestellt wird, ("George dam") soll nur bis jetzt in den Februar reichen, hieß es im Dezember von der Distrikt-Verwaltung.
Wegen des Wassermangels wurden die Städte der Region im Dezember 2009 zu Katastrophengebieten ("disaster areas") erklärt. Auch im neuen Jahr hat es bis jetzt keine nennenswerten Niederschläge gegeben. Aktuell wird eine Hitzewelle beklagt.
Eine weitere Stadt der Garden Route, das120 km von George entfernt gelegene Bitou, hat ebenfalls nur noch für 3 Monate Wasser, hieß es gestern von offizieller Seite.
Die Farmer spüren den Wassermangel zuerst deutlich. Der Kunde in der Stadt merkt es kurz darauf durch die steigenden Preise. Den Farmern der Umgebung wurden heute umgerechnet 2,5 Millionen Euro Hilfsgelder zugesagt.
Nelson Mandela und der schlaue Fuchs Petrus
Der nun fast 92 Jahre alte ehemalige Staatspräsident von Südafrika wurde gestern vor 20 Jahren nach 27 Jahren aus der Haft entlassen. 1994, vier Jahre später, wurde Südafrika demokratisch regiert und er Staatspräsident.
Der Träger des Friedensnobelpreises einigt seit vielen Jahren Rassen und Generationen wie kein anderer Mensch auf diesem Kontinent. Was ich so bemerkenswert an ihm finde, ist, dass er ein großes Vorbild in Sachen Vergebungsbereitschaft darstellt. Er hat nicht nur die Wahrheits- und Versöhnungskommission eingesetzt, sondern bereits vorher in seinem Leben denen vergeben, die ihm Unrecht taten.
Bei der Feier und dem Bankett anlässlich seiner Einsetzung als Staatspräsident nahm z.B. auch James Gregory, sein Gefängniswärter teil, der 20 Jahre lang den Auftrag im Gefängnis hatte, Mandela "zu brechen".
Mandelas Verhalten ist stark.
Es zeigt, welche positive Kraft in der Bereitschaft zur bedingungslosen Vergebung steckt. Auch für den, der loslässt und vergibt.
Wir Deutsche kriegen das zuweilen nicht mal mit dem Nachbarn hin. :-)
Als Petrus (in Mt 18,21) Jesus fragte, "Herr, wie oft soll ich meinem Bruder vergeben, der gegen mich sündigt? Bis siebenmal?", hatte Petrus wohl schon viel von Jesus gelernt und er dachte wohl, er sei weit vorne mit seinen "siebenmal" (ich sehe förmlich seine Brust vor Stolz schwellen und die anderen Jünger anerkennungsheischend angrinsen, bei seiner eigenen Antwort - die ja wirklich gut war :-) ). Allerdings antwortete Jesus für Petrus überraschend: "Ich sage dir, nicht bis siebenmal, sondern bis siebzig mal siebenmal!" Wie bitte? Was ist denn das für 'ne Antwort?!? Das ist ja quasi unendlich viel. Und tatsächlich: Im Verständnis der Zeit waren es nicht einfach "nur" 7x70=490-mal, sondern unendlich viele Male.
So wie Gott uns vollständige Vergebung durch den Einen anbietet, egal, wie wir gelebt haben und was wir ausgefressen haben, sind auch wir aufgerufen, anderen Menschen ohne Limit zu vergeben und nicht nachzukarten. Krass.
Unsere natürliche Reaktion ist: "Was der/die mir angetan hat, kann ich nie vergeben!" Stimmt nicht.
Corrie ten Boom, z.B., die hier in 2 Minuten nachzulesen, davon berichtet, hat auch vergeben können. Wer als Christ sagt "ich kann nicht", der entscheidet sich, nicht zu wollen. Denn schließlich geht es nicht ums "Vergessen" dessen, was mir angetan wurde, sondern ums "Loslassen".
Oder z.B. Janice McBride aus Schottland. Sie hat ziemlich den gruseligsten Lebenslauf, den ich kenne. Auch sie hat loslassen können, nämlich ihre Rachegedanken und Wiedergutmachungserwartungen.
Auf englisch erzählt sie davon:
Der Träger des Friedensnobelpreises einigt seit vielen Jahren Rassen und Generationen wie kein anderer Mensch auf diesem Kontinent. Was ich so bemerkenswert an ihm finde, ist, dass er ein großes Vorbild in Sachen Vergebungsbereitschaft darstellt. Er hat nicht nur die Wahrheits- und Versöhnungskommission eingesetzt, sondern bereits vorher in seinem Leben denen vergeben, die ihm Unrecht taten.
Mandelas Verhalten ist stark.
Es zeigt, welche positive Kraft in der Bereitschaft zur bedingungslosen Vergebung steckt. Auch für den, der loslässt und vergibt.
Wir Deutsche kriegen das zuweilen nicht mal mit dem Nachbarn hin. :-)
Als Petrus (in Mt 18,21) Jesus fragte, "Herr, wie oft soll ich meinem Bruder vergeben, der gegen mich sündigt? Bis siebenmal?", hatte Petrus wohl schon viel von Jesus gelernt und er dachte wohl, er sei weit vorne mit seinen "siebenmal" (ich sehe förmlich seine Brust vor Stolz schwellen und die anderen Jünger anerkennungsheischend angrinsen, bei seiner eigenen Antwort - die ja wirklich gut war :-) ). Allerdings antwortete Jesus für Petrus überraschend: "Ich sage dir, nicht bis siebenmal, sondern bis siebzig mal siebenmal!" Wie bitte? Was ist denn das für 'ne Antwort?!? Das ist ja quasi unendlich viel. Und tatsächlich: Im Verständnis der Zeit waren es nicht einfach "nur" 7x70=490-mal, sondern unendlich viele Male.
So wie Gott uns vollständige Vergebung durch den Einen anbietet, egal, wie wir gelebt haben und was wir ausgefressen haben, sind auch wir aufgerufen, anderen Menschen ohne Limit zu vergeben und nicht nachzukarten. Krass.
Unsere natürliche Reaktion ist: "Was der/die mir angetan hat, kann ich nie vergeben!" Stimmt nicht.
Corrie ten Boom, z.B., die hier in 2 Minuten nachzulesen, davon berichtet, hat auch vergeben können. Wer als Christ sagt "ich kann nicht", der entscheidet sich, nicht zu wollen. Denn schließlich geht es nicht ums "Vergessen" dessen, was mir angetan wurde, sondern ums "Loslassen".
Oder z.B. Janice McBride aus Schottland. Sie hat ziemlich den gruseligsten Lebenslauf, den ich kenne. Auch sie hat loslassen können, nämlich ihre Rachegedanken und Wiedergutmachungserwartungen.
Auf englisch erzählt sie davon:
For me one of the most mind-boggling testimonies. A Scottish lady with an devastated life of constant rape, abortion, war and violence. She experienced complete inner healing after she found Christ and forgave ...
Montag, 8. Februar 2010
In die Löwengrube? - "Christian the Lion"
Heute habe ich lange mit meinem Freund Oli in Südafrika telefoniert. Er ist seit über 70 Jahren Christ, der über die Güte Gottes Bücher zu schreiben hätte. Ehemaliger Pastor (wie seine Söhne und Schwiegersöhne) und der älteste aktive Eheschließungsbeauftragte (marriage officer) des Landes. Außerdem hat er mich getauft. Ein geisterfüllter Mann und wie seine Gattin Ria, 86 Jahre alt. Er lebt in George. Ich schätze seine Liebe zum Herrn und seine sehr große Weisheit ausgesprochen. Genau von ihm kam heute ziemlicher Gegenwind auf, was mein Ansinnen, allein nach Thembalethu zu ziehen, betrifft. Er begann mir die Vielzahl der Gefahren mit drastischen Beispielen belegt, vor Augen zu malen. "With bare hands into the lions den" (Mit bloßen Händen in die Löwengrube) war eine von vielen Warnungen, die nicht meiner Ermutigung zuträglich waren. Ich solle lieber in seinem Haus wohnen. Wir haben am Telefon gebetet und wir werden sehen, wie alles wird. Wollen wir mal hoffen, dass die heutige Tageslosung aus Jes 43,14 Bestätigung für mich ist: "Ich wirke; wer will's wenden?"
Mir fällt dabei die Geschichte von "Christian the Lion" ein. Das Löwenbaby "Christian" wurde 1969 auf dem Gelände einer Pfarrei in England von 2 jungen Männern aufgezogen und dann, als er zu groß wurde, in Afrika ausgewildert. Später wollten seine Ersatzeltern ihn in der Wildnis besuchen, als der ausgewachsene Löwe bereits seinem eigenen Rudel vorstand. Jeder riet ihnen wegen der Gefährlichkeit ab und sie fuhren dennoch ... (2:25 Min.)
Löwen sind ja auch nur Menschen :-)
Nachtrag 21.40 Uhr. Ich erhielt heute noch zwei schriftlichen Mitteilungen von unterschiedlichen Personen aus meiner Gemeinde:
Mir fällt dabei die Geschichte von "Christian the Lion" ein. Das Löwenbaby "Christian" wurde 1969 auf dem Gelände einer Pfarrei in England von 2 jungen Männern aufgezogen und dann, als er zu groß wurde, in Afrika ausgewildert. Später wollten seine Ersatzeltern ihn in der Wildnis besuchen, als der ausgewachsene Löwe bereits seinem eigenen Rudel vorstand. Jeder riet ihnen wegen der Gefährlichkeit ab und sie fuhren dennoch ... (2:25 Min.)
Löwen sind ja auch nur Menschen :-)
Nachtrag 21.40 Uhr. Ich erhielt heute noch zwei schriftlichen Mitteilungen von unterschiedlichen Personen aus meiner Gemeinde:
"Ansonsten kommt mir immer, wenn ich an Dich und Deinen neuen "Wohnort" denke: Gott wird mit Dir sein als Dein starker Held! Wenn er Dich ruft, wird er Dich führen und wird Dich wie seinen Augapfel behüten!"
sowie
.
.
"Der Herr steht dir bei, du starker Kämpfer" (Richter 6,12)
Ist das nicht stark? Was für eine geniale Ermutigung. Genau im richtigen Moment.
Sonntag, 7. Februar 2010
Danke, liebe Stami! und: Von der Frostphase zur himmlischen Hitze!
Heute war ich vorerst zum letzten Mal im Gottesdienst in meiner Gemeinde. Es war ein intensiver Gottesdienst mit einer für mein Empfinden sehr starken Predigt.
In unseren jeweiligen christlichen Gemeinschaften ist ja durchaus manches zu hinterfragen. Und selbiges liegt mir von jeher sehr nahe. Relativ neu ist mir aber, dass es sinnvoll ist, mich vor allen Dingen erst mal selbst zu hinterfragen. Gerade in der Rückbetrachtung wurde mir deutlich, dass ich seit Mitte 2005 eine Menge sehr unterschiedlicher Dinge hier gelernt und sehr viel Annahme erfahren habe. Auch von Menschen, denen das vielleicht selbst nicht bewusst ist. Egal, wie es weitergeht, aber bis hierhin erstmal: "Danke, liebe Leute aus meiner Stami!". Auch für die vielen liebevollen, bestätigenden und aufmunternden Worte.
Ein Schwerpunkt der heutigen Predigt lag auf der Unterschiedlichkeit der Gottesdienstteilnehmer bzw. Gläubigen. Ich mische den Predigtinhalt mit eigenen Gedanken:
Üblicherweise steht nach einer "Frostphase" der Ablehnung, der "Suchende" am Anfang des Glaubenslebens (im Schaubild links) vor dem Phänomen "Kreuz" Er weiß nichts oder wenig oder viel über die frohe Botschaft und hat den Vertrauensschritt zu Jesus hin (noch) nicht gewagt. Hat er das getan und sein Leben Jesus anvertraut, ist er als "frisch Bekehrter" meist jemand, der alles in sich aufsaugt, was mit dem Glauben in Zusammenhang steht.
Die "Christusnahen" (weiter rechts), sind die, die bewusst mit Jesus leben und dabei stark die eigenen Segnungen im Blick haben und diese von Gott erwarten.
Schließlich ganz rechts die "Christuszentierten", denen Jesus das Wichtigste ist.
Der geistliche Weg geht also oft von der "Ablehnung" über das "Suchen" zur Überwindung der Hürde "Bekehrung" (das Geschenk des neuen Lebens als Herzensentscheidung annehmen), bis idealerweise zur "Christuszentriertheit".
Der Umstand, dass wir Gottesdienstbesucher auf diesem geistlichen Weg an unterschiedlichen Stellen stehen, macht mir auch deutlich, warum es in christlichen Gemeinden zuweilen zu Dissonanzen über die Art der Lobpreismusik, den Gebetsstil, die Predigtlänge, den Wert des Predigtinhaltes und überhaupt über die Frage, wie Nachfolge auszusehen hat, geben kann. Da steckt mehr dahinter, als nur der persönliche Geschmack, das Lebensalter, theologisches Verständnis oder die individuelle Persönlichkeit.
Was mich betrifft, konnte mich heute in diesen verschiedenen Phasen des Glaubens wiedererkennen (oder glaube das zumindest). Die ersten 3 will ich skizzieren.
1. Meine Frostphase:
Ich kann mich noch sehr gut an meine generelle Ablehnung von Bibel, Gott/Jesus und überhaupt Christen erinnern. Zwar konfirmiert, hatte ich aber weder Wissen, was es mit Jesus auf sich hat, noch hat es mich je interessiert. Das brauche ich nicht näher auszuführen.
So wie halt auch andere denken, Jesus sei etwas für Heuchler, Schwächlinge, die nicht mit dem Leben zurechtkommen, für geistig Minderbegabte, religiöse Fanatiker oder violett-grauhaarige Omis.
Da ich selbst weiß, wo ich herkomme, brauche ich auch gar nicht arrogant mit dem Finger auf andere zu zeigen, die den entscheidenden Schritt nicht gehen.
2. Meine Suchphase:
Diese fand wohl eher im Verborgenen statt, da ich nicht bewusst auf der "Suche nach Gott" oder nach spirituellen Erfahrungen war. Aber irgendwie gab es wohl ein inneres Gespür, dass etwas nicht stimmen kann am Leben ohne Gott. Vielleicht hatten auch meine gesundheitlichen Einschränkungen einen Anteil. Jedenfalls besuchte ich im Sommer 2005 erstmals im Leben eine Bibelstunde.
3. Meine Phase nach der Bekehrung:
Diese Phase hat mir sehr viel Kopfschütteln meiner Umgebung eingebracht, die dann mit allerlei Erklärungsversuchen aufwartete, mein absonderliches Verhalten zu deuten. Ich habe wohl auch aus Unkenntnis Fehler gemacht; z.B. den, dass ich mein Umfeld mit meinen "neuen Ideen" überfordert habe.
Mein Verhalten bestand (verstärkt seit meiner Taufe im Heiligen Geist im Jahre 2006) unter anderem darin, von einem Gottesdienst zum nächsten zu rennen. Auch in die umliegenden Städte. Daneben die Bibel und christliche Bücher zu lesen und über das Internet unzählige Predigten sowie ausschließlich christliche Musik anzuhören und nur noch entsprechende Gespräche führen zu wollen. Die Sportschau und überhaupt Fußball, bislang eine feste Größe im Wochenablauf, hat mich plötzlich neben anderen Dingen auch nicht mehr interessiert. Meine Eltern hatten folgerichtig die Besorgnis, ich könnte einer Sekte zum Opfer gefallen sein, und ganz allgemein war man im Freundes- und Bekanntenkreis (zum Teil auch im christlichen!) unisono der eindeutigen Auffassung, ich würde "es übertreiben". Mindestens war man sehr verwundert. Mein Einwand, dass der Heilige Geist mich verändert, mich innerlich zieht und ich gar nicht aus mir heraus besondere religöse Übungen vollführen wollte, ließ man nicht gelten. Überhaupt: Wer soll denn dieser ominöse "Heilige Geist" sein. Wir sind doch schließlich nicht im Gespensterroman! Für diese Sicht der Dinge habe ich größtes Verständnis. Ehrlich.
Es war mir später eine sehr große Erleichterung, als ich auf Menschen traf, denen es ebenso ging, die auch "brannten" und ich im Buch vom Begründer von "Open Doors", Bruder Andrew, "Der Schmuggler Gottes" las, dass es ihm nach seiner Bekehrung in den 1940ern exakt so ging wie mir. Ich war also nicht allein mit meinem absonderlichen Verhalten. Ich rückübersetze Ausschnitte von S.41/42 der engl. Ausgabe: "Ich begann die Bibel zu lesen und zu meinem Erstaunen verstand ich sie plötzlich ... und dann begann die Kirchgeherei. Ich, der ich nie zur Kirche ging, besuchte sie plötzlich so oft, dass das ganze Dorf davon Notiz nahm. Nicht nur Sonntag früh, sondern auch Sonntag Abend, samstags und mittwochs. Dann begann ich die Gottesdienste in den Nachbarstädten ebenfalls zu besuchen. Montags ging ich noch zur Heilsarmee in Alkmaar, dienstags strampelte ich mit dem Rad nach Amsterdam zu den Baptisten. Ich fand einen Gottesdienst für jeden Wochentag ..."
Bruder Andrew erzählt schließlich, wie sein Umfeld mit Sorge, Skepsis und Unverständnis reagierte und ihn, einen der friedliebendsten Menschen, in der Gefahr sah, ein religiöser Fanatiker zu werden.
Nun gut, fairerweise ist festzustellen, dass sich das auch von außen betrachtet nicht verstehen lässt, dass Gott höchstselbst Menschen von innen heraus verändert. Aber genau das ist ja das Geniale am Christ-Sein. Die verändernde Gemeinschaft mit Ihm!
Jedenfalls war bei diesem alten Holländer alles exakt wie bei mir, nur 60 Jahre früher.
"Christuszentriertheit"
Diese Leute haben mich von Anfang an in höchstem Maße fasziniert. Ein Vertreter dieser Gruppe war der verstorbene SM Lockridge (1913-2000). Er wurde in einem Gottesdienst gebeten, der Gemeinde zu erzählen, was Jesus für ihn bedeutet. Unten ein Video (engl.) über seine unvorbereiteten 6-minütigen Ausführungen ohne Benutzung von Notizen, die damals auf Cassette aufgenommen wurden. (Angaben aus dem Buch "Just Give Me Jesus" von Anne Graham-Lotz, der Tochter des Evangelisten Billy Graham.)
Listen to the 6 min. statement of the late SM Lockridge as he without any preparation describes what Jesus means to him!
In unseren jeweiligen christlichen Gemeinschaften ist ja durchaus manches zu hinterfragen. Und selbiges liegt mir von jeher sehr nahe. Relativ neu ist mir aber, dass es sinnvoll ist, mich vor allen Dingen erst mal selbst zu hinterfragen. Gerade in der Rückbetrachtung wurde mir deutlich, dass ich seit Mitte 2005 eine Menge sehr unterschiedlicher Dinge hier gelernt und sehr viel Annahme erfahren habe. Auch von Menschen, denen das vielleicht selbst nicht bewusst ist. Egal, wie es weitergeht, aber bis hierhin erstmal: "Danke, liebe Leute aus meiner Stami!". Auch für die vielen liebevollen, bestätigenden und aufmunternden Worte.
Ein Schwerpunkt der heutigen Predigt lag auf der Unterschiedlichkeit der Gottesdienstteilnehmer bzw. Gläubigen. Ich mische den Predigtinhalt mit eigenen Gedanken:
Üblicherweise steht nach einer "Frostphase" der Ablehnung, der "Suchende" am Anfang des Glaubenslebens (im Schaubild links) vor dem Phänomen "Kreuz" Er weiß nichts oder wenig oder viel über die frohe Botschaft und hat den Vertrauensschritt zu Jesus hin (noch) nicht gewagt. Hat er das getan und sein Leben Jesus anvertraut, ist er als "frisch Bekehrter" meist jemand, der alles in sich aufsaugt, was mit dem Glauben in Zusammenhang steht.
Die "Christusnahen" (weiter rechts), sind die, die bewusst mit Jesus leben und dabei stark die eigenen Segnungen im Blick haben und diese von Gott erwarten.
Schließlich ganz rechts die "Christuszentierten", denen Jesus das Wichtigste ist.
Der geistliche Weg geht also oft von der "Ablehnung" über das "Suchen" zur Überwindung der Hürde "Bekehrung" (das Geschenk des neuen Lebens als Herzensentscheidung annehmen), bis idealerweise zur "Christuszentriertheit".
Der Umstand, dass wir Gottesdienstbesucher auf diesem geistlichen Weg an unterschiedlichen Stellen stehen, macht mir auch deutlich, warum es in christlichen Gemeinden zuweilen zu Dissonanzen über die Art der Lobpreismusik, den Gebetsstil, die Predigtlänge, den Wert des Predigtinhaltes und überhaupt über die Frage, wie Nachfolge auszusehen hat, geben kann. Da steckt mehr dahinter, als nur der persönliche Geschmack, das Lebensalter, theologisches Verständnis oder die individuelle Persönlichkeit.
Was mich betrifft, konnte mich heute in diesen verschiedenen Phasen des Glaubens wiedererkennen (oder glaube das zumindest). Die ersten 3 will ich skizzieren.
1. Meine Frostphase:
Ich kann mich noch sehr gut an meine generelle Ablehnung von Bibel, Gott/Jesus und überhaupt Christen erinnern. Zwar konfirmiert, hatte ich aber weder Wissen, was es mit Jesus auf sich hat, noch hat es mich je interessiert. Das brauche ich nicht näher auszuführen.
So wie halt auch andere denken, Jesus sei etwas für Heuchler, Schwächlinge, die nicht mit dem Leben zurechtkommen, für geistig Minderbegabte, religiöse Fanatiker oder violett-grauhaarige Omis.
Da ich selbst weiß, wo ich herkomme, brauche ich auch gar nicht arrogant mit dem Finger auf andere zu zeigen, die den entscheidenden Schritt nicht gehen.
2. Meine Suchphase:
Diese fand wohl eher im Verborgenen statt, da ich nicht bewusst auf der "Suche nach Gott" oder nach spirituellen Erfahrungen war. Aber irgendwie gab es wohl ein inneres Gespür, dass etwas nicht stimmen kann am Leben ohne Gott. Vielleicht hatten auch meine gesundheitlichen Einschränkungen einen Anteil. Jedenfalls besuchte ich im Sommer 2005 erstmals im Leben eine Bibelstunde.
3. Meine Phase nach der Bekehrung:
Diese Phase hat mir sehr viel Kopfschütteln meiner Umgebung eingebracht, die dann mit allerlei Erklärungsversuchen aufwartete, mein absonderliches Verhalten zu deuten. Ich habe wohl auch aus Unkenntnis Fehler gemacht; z.B. den, dass ich mein Umfeld mit meinen "neuen Ideen" überfordert habe.
Mein Verhalten bestand (verstärkt seit meiner Taufe im Heiligen Geist im Jahre 2006) unter anderem darin, von einem Gottesdienst zum nächsten zu rennen. Auch in die umliegenden Städte. Daneben die Bibel und christliche Bücher zu lesen und über das Internet unzählige Predigten sowie ausschließlich christliche Musik anzuhören und nur noch entsprechende Gespräche führen zu wollen. Die Sportschau und überhaupt Fußball, bislang eine feste Größe im Wochenablauf, hat mich plötzlich neben anderen Dingen auch nicht mehr interessiert. Meine Eltern hatten folgerichtig die Besorgnis, ich könnte einer Sekte zum Opfer gefallen sein, und ganz allgemein war man im Freundes- und Bekanntenkreis (zum Teil auch im christlichen!) unisono der eindeutigen Auffassung, ich würde "es übertreiben". Mindestens war man sehr verwundert. Mein Einwand, dass der Heilige Geist mich verändert, mich innerlich zieht und ich gar nicht aus mir heraus besondere religöse Übungen vollführen wollte, ließ man nicht gelten. Überhaupt: Wer soll denn dieser ominöse "Heilige Geist" sein. Wir sind doch schließlich nicht im Gespensterroman! Für diese Sicht der Dinge habe ich größtes Verständnis. Ehrlich.
Es war mir später eine sehr große Erleichterung, als ich auf Menschen traf, denen es ebenso ging, die auch "brannten" und ich im Buch vom Begründer von "Open Doors", Bruder Andrew, "Der Schmuggler Gottes" las, dass es ihm nach seiner Bekehrung in den 1940ern exakt so ging wie mir. Ich war also nicht allein mit meinem absonderlichen Verhalten. Ich rückübersetze Ausschnitte von S.41/42 der engl. Ausgabe: "Ich begann die Bibel zu lesen und zu meinem Erstaunen verstand ich sie plötzlich ... und dann begann die Kirchgeherei. Ich, der ich nie zur Kirche ging, besuchte sie plötzlich so oft, dass das ganze Dorf davon Notiz nahm. Nicht nur Sonntag früh, sondern auch Sonntag Abend, samstags und mittwochs. Dann begann ich die Gottesdienste in den Nachbarstädten ebenfalls zu besuchen. Montags ging ich noch zur Heilsarmee in Alkmaar, dienstags strampelte ich mit dem Rad nach Amsterdam zu den Baptisten. Ich fand einen Gottesdienst für jeden Wochentag ..."
Bruder Andrew erzählt schließlich, wie sein Umfeld mit Sorge, Skepsis und Unverständnis reagierte und ihn, einen der friedliebendsten Menschen, in der Gefahr sah, ein religiöser Fanatiker zu werden.
Nun gut, fairerweise ist festzustellen, dass sich das auch von außen betrachtet nicht verstehen lässt, dass Gott höchstselbst Menschen von innen heraus verändert. Aber genau das ist ja das Geniale am Christ-Sein. Die verändernde Gemeinschaft mit Ihm!
Jedenfalls war bei diesem alten Holländer alles exakt wie bei mir, nur 60 Jahre früher.
"Christuszentriertheit"
Diese Leute haben mich von Anfang an in höchstem Maße fasziniert. Ein Vertreter dieser Gruppe war der verstorbene SM Lockridge (1913-2000). Er wurde in einem Gottesdienst gebeten, der Gemeinde zu erzählen, was Jesus für ihn bedeutet. Unten ein Video (engl.) über seine unvorbereiteten 6-minütigen Ausführungen ohne Benutzung von Notizen, die damals auf Cassette aufgenommen wurden. (Angaben aus dem Buch "Just Give Me Jesus" von Anne Graham-Lotz, der Tochter des Evangelisten Billy Graham.)
Listen to the 6 min. statement of the late SM Lockridge as he without any preparation describes what Jesus means to him!
Samstag, 6. Februar 2010
God's Extravagant, Outrageous Love for Us
....
This afternoon, I visited a well-attended gathering of men at "Kanaan", also the home of of the Evangelical Sisterhood of Mary (Evangelische Marienschwestern). At the chapel I picked up a tiny flyer stating that God always acts out of love, even if we might not understand Him. This is what I truly believe. As well as I believe that God deals with my life motivated by divine love and that His love draws me closer to Him. Through Jesus Christ I literally escaped the wrath of God once and forever and I absolutely know that I have a caring Father in Heaven.
So, I was inspired to think back to the video clip of a prophetic word given by Graham Cooke about the unconditional love of God and to share some thoughts about this topic.
The message is called The Inheritance. During the first minute as well as at the end there is just some singing that one maybe want to skip. The statement is radical. It doesn't easily fit into our theological concept and we can't sometimes stand the idea that there is a God loving us that much!
But in summer of 2009, on two different days, absolutely out of the blue I experienced how God loves people. He granted me a short glance into His heart. He longs for each and everyone. For the followers and for those who do not know Him or even willingly reject Him. This experience was so strong, I couldn't speak and tears ran downs my cheeks. I tell you it was breathtaking.
Lots of us hesitate to accept this unconditional love. But the Son of God became man out of divine love for mankind and then suffered and died for us because of this amazing love. He overcame death so that we might have life in abundance. What greater love can one have towards another that he lays down his life for him? Do we believe the Father gave His Son and then stopped right there half way? No, He did not! Why? First of all, if we think about it, it wouldn't make ANY sense. Secondly, it's God's nature to love, His very essence. The Bible tells us in1Jn 4 that „God IS love“. He wants to fellowship with us and wants to be loved back. This is in a way comparable to the relationship between earthly parents and their children. It follows the same pattern (who do you think, „introduced“ this pattern?).
And yes, a loving relationship goes very well along with the greatest possible reverence towards our creator, sustainer and redeemer. It goes along with His holiness and His demand for us to grow in holiness. And it also doesn't contradict the fact that there should sprout up fruits.
God is grieving over our sins, iniquities and transgressions and He genuinely hates them. So we have to take this issue serious. But nevertheless He loves us. Even if people reject Jesus – He loves them unconditionally. It's men's decision to not accept this kind of relationship and God respects this decision and the eternal significance of it.
If we believe the enemy who is telling us, that we are useless, weak, simply a failure and God is angry with us all the time, we miss the whole point. We are not in the truth and we are not set free yet. Only if we accept the truth and let it sink into our heart, we will be able to overcome fear (such as fear of men!) and to show love towards God and fellow humans.
What, if I went to the fish market to buy a fish as a whole without fish-bones. It would't work of course. If I can't stand them, then there is no way for me to have a proper fish. They are „built in“. The very same applies to us humans. Jesus bought us including the "fish-bones" of our weaknesses. He knew about them. If we have a look at the great women and men of faith. There was simply no perfect one. Not even close to perfection. They all fell short! Again, I'm not at all promoting to take sin lightly. But He knew already before he laid the foundation of the earth for whom He died. He knew and still knows, that we will stumble and fall. That we are imperfect outside of Him. But we are accepted and unconditionally loved. It does not depend on our perfect performance as His followers.
So I do agree with the message in the video although I have to acknowledge that also for me it is not easy to fully grasp and get it.
I personally found it very helpful to read i.e. Ephesians 1 – 3 and Romans 8 thoroughly to discover who we are in Christ Jesus.
I don't want to believe the lies.
Since I first saw Rembrandt's famous painting „The Prodigal Son“, it amazed me.
The returning son (kneeling and filthy) allows his father to unconditionally love him. The father doesn't hesitate to get close to him and embrace him.
The older son instead (standing at the right-hand side) rejects this love and closeness throughout the story, although the father invites him again and again (Luke 15). He is also son, also heir, but he behaves distant and hard-hearted in words and deeds. He is actually spoiling the relationship, offered by his father. (Nevertheless there is hope for the older son. The parable has an open end!).
However, as for me, I rather want to accept the Father's love right away.
So, I was inspired to think back to the video clip of a prophetic word given by Graham Cooke about the unconditional love of God and to share some thoughts about this topic.
The message is called The Inheritance. During the first minute as well as at the end there is just some singing that one maybe want to skip. The statement is radical. It doesn't easily fit into our theological concept and we can't sometimes stand the idea that there is a God loving us that much!
But in summer of 2009, on two different days, absolutely out of the blue I experienced how God loves people. He granted me a short glance into His heart. He longs for each and everyone. For the followers and for those who do not know Him or even willingly reject Him. This experience was so strong, I couldn't speak and tears ran downs my cheeks. I tell you it was breathtaking.
Lots of us hesitate to accept this unconditional love. But the Son of God became man out of divine love for mankind and then suffered and died for us because of this amazing love. He overcame death so that we might have life in abundance. What greater love can one have towards another that he lays down his life for him? Do we believe the Father gave His Son and then stopped right there half way? No, He did not! Why? First of all, if we think about it, it wouldn't make ANY sense. Secondly, it's God's nature to love, His very essence. The Bible tells us in1Jn 4 that „God IS love“. He wants to fellowship with us and wants to be loved back. This is in a way comparable to the relationship between earthly parents and their children. It follows the same pattern (who do you think, „introduced“ this pattern?).
And yes, a loving relationship goes very well along with the greatest possible reverence towards our creator, sustainer and redeemer. It goes along with His holiness and His demand for us to grow in holiness. And it also doesn't contradict the fact that there should sprout up fruits.God is grieving over our sins, iniquities and transgressions and He genuinely hates them. So we have to take this issue serious. But nevertheless He loves us. Even if people reject Jesus – He loves them unconditionally. It's men's decision to not accept this kind of relationship and God respects this decision and the eternal significance of it.
If we believe the enemy who is telling us, that we are useless, weak, simply a failure and God is angry with us all the time, we miss the whole point. We are not in the truth and we are not set free yet. Only if we accept the truth and let it sink into our heart, we will be able to overcome fear (such as fear of men!) and to show love towards God and fellow humans.
What, if I went to the fish market to buy a fish as a whole without fish-bones. It would't work of course. If I can't stand them, then there is no way for me to have a proper fish. They are „built in“. The very same applies to us humans. Jesus bought us including the "fish-bones" of our weaknesses. He knew about them. If we have a look at the great women and men of faith. There was simply no perfect one. Not even close to perfection. They all fell short! Again, I'm not at all promoting to take sin lightly. But He knew already before he laid the foundation of the earth for whom He died. He knew and still knows, that we will stumble and fall. That we are imperfect outside of Him. But we are accepted and unconditionally loved. It does not depend on our perfect performance as His followers.
So I do agree with the message in the video although I have to acknowledge that also for me it is not easy to fully grasp and get it.
I personally found it very helpful to read i.e. Ephesians 1 – 3 and Romans 8 thoroughly to discover who we are in Christ Jesus.
I don't want to believe the lies.
Since I first saw Rembrandt's famous painting „The Prodigal Son“, it amazed me. The returning son (kneeling and filthy) allows his father to unconditionally love him. The father doesn't hesitate to get close to him and embrace him.
The older son instead (standing at the right-hand side) rejects this love and closeness throughout the story, although the father invites him again and again (Luke 15). He is also son, also heir, but he behaves distant and hard-hearted in words and deeds. He is actually spoiling the relationship, offered by his father. (Nevertheless there is hope for the older son. The parable has an open end!).
However, as for me, I rather want to accept the Father's love right away.
Erweckungsland Südafrika? Mighty Men Conference
Heute dachte ich daran, dass man in Westeuropa zuweilen mitleidig belächelt wird, wenn man sein Leben an Jesus hängt. An anderen Orten ist es eher umgekehrt und man stößt auf Verwunderung, wenn man es nicht tut.
So etwa hier in Lagos, Nigeria, wo zwischen 1 und 2 Millionen Menschen zeitgleich Hallelujah (Preist den Herrn) rufen (1 min.).
"Shout Your Hallelujah!"
Aber auch in Südafrika tut sich was. Bei der letzten Mighty Men Conference kamen 200.000 Männer. Oft bodenständige Farmer und sonstige raue Gesellen. Initiiert hat diese Treffen Angus Buchan, ein Farmer aus der Nähe von Durban mit zunächst wenigen Männern. Jedes Jahr stieg die Teilnehmerzahl. 2008 waren es 60.000 und 2009 bereits 200.000 gläubige und nicht gläubige Männer. Der geistliche Hunger ist offenbar groß. Auch unter den knorrigen Buren!
Angus Buchans Geschichte wurde nach seiner Buchvorlage verfilmt. In Deutschland heißt der Film "Tief verwurzelt", im Original "Faith Like Potatoes".
One of the most life changing weekends for "Mighty Men in Christ".
True warriors meet here and see how a farmer "burns" for Christ.
"Walk your talk" and "are you prepared to pay the price" are not uncommon sayings in this company.
Schon vor über 30 Jahren fand ich das Woodstock-Festival von 1969 klasse und ich habe mit Kumpels oft die Videcassetten und später die DVD's angesehen und die Musik angehört. Die Tapeten waren mit Postern von Jimi Hendrix, Janis Joplin und dem berühmten Anti-Vietnamkriegsposter "WHY" geschmückt.
Woodstock fand ja auch auf einer Farm statt ("No rain, no rain, no rain ...!"). Die Bilder der Mighthy Men Conference von 2008 und 2009 erinnern mich daran, auch wenn die Teilnehmer nicht hier zugekifft waren. Sehr cool!
Mighty Men Conference 2009
Mighty Men Conference 2008
Die Musik stammt in beiden Filmausschnitten jeweils vom Südafrikaner Joe Niemand. Das Lied, das die Männer 2008 am Ende des Clips auf afrikaans gesungenen haben, gibt es hier in guter Qualität.
P.S.: Von George zum Veranstaltungsort nach Greytown auf Angus Buchans Shalom-Farm sind es schlappe 1150 km.
So etwa hier in Lagos, Nigeria, wo zwischen 1 und 2 Millionen Menschen zeitgleich Hallelujah (Preist den Herrn) rufen (1 min.).
"Shout Your Hallelujah!"
Aber auch in Südafrika tut sich was. Bei der letzten Mighty Men Conference kamen 200.000 Männer. Oft bodenständige Farmer und sonstige raue Gesellen. Initiiert hat diese Treffen Angus Buchan, ein Farmer aus der Nähe von Durban mit zunächst wenigen Männern. Jedes Jahr stieg die Teilnehmerzahl. 2008 waren es 60.000 und 2009 bereits 200.000 gläubige und nicht gläubige Männer. Der geistliche Hunger ist offenbar groß. Auch unter den knorrigen Buren!
Angus Buchans Geschichte wurde nach seiner Buchvorlage verfilmt. In Deutschland heißt der Film "Tief verwurzelt", im Original "Faith Like Potatoes".
True warriors meet here and see how a farmer "burns" for Christ.
"Walk your talk" and "are you prepared to pay the price" are not uncommon sayings in this company.
Schon vor über 30 Jahren fand ich das Woodstock-Festival von 1969 klasse und ich habe mit Kumpels oft die Videcassetten und später die DVD's angesehen und die Musik angehört. Die Tapeten waren mit Postern von Jimi Hendrix, Janis Joplin und dem berühmten Anti-Vietnamkriegsposter "WHY" geschmückt.
Woodstock fand ja auch auf einer Farm statt ("No rain, no rain, no rain ...!"). Die Bilder der Mighthy Men Conference von 2008 und 2009 erinnern mich daran, auch wenn die Teilnehmer nicht hier zugekifft waren. Sehr cool!
Mighty Men Conference 2009
Mighty Men Conference 2008
Die Musik stammt in beiden Filmausschnitten jeweils vom Südafrikaner Joe Niemand. Das Lied, das die Männer 2008 am Ende des Clips auf afrikaans gesungenen haben, gibt es hier in guter Qualität.
P.S.: Von George zum Veranstaltungsort nach Greytown auf Angus Buchans Shalom-Farm sind es schlappe 1150 km.
Freitag, 5. Februar 2010
ALDI hat keinen Lachs mehr! Wo ist das Problem?
Noch bin ich ja nicht abgereist und so schreibe ich noch ein paar Dinge auf, die mich bewegen. Gerade denke ich an die vielen Menschen, die Probleme haben.
Vor ziemlich vielen Jahren, es war 1998, hatte ich mich zum Beispiel mal darüber geärgert, dass es im ALDI-Markt um die Ecke keinen Lachs zu kaufen gab (für 3,48 DM). Er war schon ausverkauft. Frechheit!
Heute denke ich, Mann, was für ein Problem hatte ich da?
Aber man kennt das:
Der Husten geht nicht richtig weg, der Rücken tut weh, das Kind ist schlecht in der Schule, der Wasserhahn tropft, der Partner versteht einen nicht und der Strom ist auch schon wieder teurer geworden. Die Sonne könnte auch mal wieder scheinen, man erlebt so wenig mit Gott und das Auto ist durch's TÜV gerasselt. Im Fernsehen gibt es nichts Gescheites, der Chef ist gemein und außerdem war früher alles besser!
Es gibt also allen Grund zu jammern und sich Sorgen machen.
Ganz zu Schweigen von wirklich ernstlichen Erkrankungen, dem Verlust von Menschen oder Arbeitslosigkeit.
Doch - wo ist das Problem?
Ich meine, das eigentliche Problem?
Es liegt nur scheinbar an den Umständen, wie es uns geht und wir uns fühlen. Einerseits sind Gefühle trügerisch und andererseits ist es nicht gut, sich von (vermeintlich) negativen Umständen beherrschen zu lassen.
Woody Allen wurde im Interview mal gefragt: "Mister Allen, was hätten Sie gerne damals mit 18 Jahren gewusst, das Sie heute mit 70 Jahren wissen?" Antwort: "Dass am Ende der Fahnenstange von Erfolg, Ruhm und Geld NICHTS ist!". Mit dieser Aussage im Blick lässt sich auch verstehen, dass die Sucht- und Suizidrate bei Menschen, die sich alles leisten können, überproportional hoch ist.
Wenn wir unsere Zufriedenheit aus dem Erreichen optimaler äußerer Lebensbedingungen schöpfen wollen, geht das schief.
Dass Lebenszufriedenheit aber nicht in erster Linie mit makelloser Gesundheit, Reichtum oder von sonstigen äußeren Umständen abhängt, beweisen viele Menschen im täglichen Leben. Ich habe von den Vielen 3 reale Personen mit realen Biografien herausgesucht, die mich faszinieren:
Nick Vujicic - Don't Worry, Be Happy!!!
Gianna Jessen ... und ich lebe doch! Teil 1 (9 Minuten)
Gianna Jessen, Teil 2 (6 Minuten)
Vor ziemlich vielen Jahren, es war 1998, hatte ich mich zum Beispiel mal darüber geärgert, dass es im ALDI-Markt um die Ecke keinen Lachs zu kaufen gab (für 3,48 DM). Er war schon ausverkauft. Frechheit!
Heute denke ich, Mann, was für ein Problem hatte ich da?
Aber man kennt das:
Der Husten geht nicht richtig weg, der Rücken tut weh, das Kind ist schlecht in der Schule, der Wasserhahn tropft, der Partner versteht einen nicht und der Strom ist auch schon wieder teurer geworden. Die Sonne könnte auch mal wieder scheinen, man erlebt so wenig mit Gott und das Auto ist durch's TÜV gerasselt. Im Fernsehen gibt es nichts Gescheites, der Chef ist gemein und außerdem war früher alles besser!
Es gibt also allen Grund zu jammern und sich Sorgen machen.
Ganz zu Schweigen von wirklich ernstlichen Erkrankungen, dem Verlust von Menschen oder Arbeitslosigkeit.
Doch - wo ist das Problem?
Ich meine, das eigentliche Problem?
Es liegt nur scheinbar an den Umständen, wie es uns geht und wir uns fühlen. Einerseits sind Gefühle trügerisch und andererseits ist es nicht gut, sich von (vermeintlich) negativen Umständen beherrschen zu lassen.
Woody Allen wurde im Interview mal gefragt: "Mister Allen, was hätten Sie gerne damals mit 18 Jahren gewusst, das Sie heute mit 70 Jahren wissen?" Antwort: "Dass am Ende der Fahnenstange von Erfolg, Ruhm und Geld NICHTS ist!". Mit dieser Aussage im Blick lässt sich auch verstehen, dass die Sucht- und Suizidrate bei Menschen, die sich alles leisten können, überproportional hoch ist.
Wenn wir unsere Zufriedenheit aus dem Erreichen optimaler äußerer Lebensbedingungen schöpfen wollen, geht das schief.
Dass Lebenszufriedenheit aber nicht in erster Linie mit makelloser Gesundheit, Reichtum oder von sonstigen äußeren Umständen abhängt, beweisen viele Menschen im täglichen Leben. Ich habe von den Vielen 3 reale Personen mit realen Biografien herausgesucht, die mich faszinieren:
- Team Hoyt (musikalisch hinterlegter Clip, 4 Minuten lang, über Vater&Sohn, die gemeinsam regelmäßig den Ironman auf Hawaii bewältigen. Ein Ironman besteht aus einer Schwimmdistanz von 3,86 km, einer Radfahretappe von 180 km und einem Marathonlauf (42,195 km), die direkt hintereinander ausgetragen werden.
Der Sohn, Jahrgang '62, ist schwerstbehindert, sein Vater pensionierter Soldat, der die Begeisterung des Sohnes für Sport nutzt, um ihm Freude zu machen und enge Gemeinschaft mit ihm zu erleben. Es wird anschaulich, was ein Vater aus Liebe zu seinem Kind auf sich zu nehmen bereit ist).
- Nick Vujicic, der Prediger ohne Arme und Beine. "Ich liebe mein Leben zu leben und bin glücklich" (englisch, 4:33 min.). Es gibt auch einen Filmbericht, in dem man sieht, wie er sein Leben im Alltag gestaltet (Video hier).
- Gianna Jessen, die ihre eigene Abtreibung überlebt hat, seither körperlich behindert ist und doch mit unglaublicher Kraft, Energie, Zuversicht und Ausstrahlung durchs Leben geht (OmU).
Nick Vujicic - Don't Worry, Be Happy!!!
Gianna Jessen ... und ich lebe doch! Teil 1 (9 Minuten)
Gianna Jessen, Teil 2 (6 Minuten)
Donnerstag, 4. Februar 2010
Das Jesus-Experiment und Logan, der Cowboyjunge
Kann ich mit Gott reden? Und antwortet er? Es gibt einen einfachen Weg, das zu testen: Das Jesus-Experiment.
Man kann ja mit Menschen lang und breit über den Glauben diskutieren. Alles schön und gut, aber jeder von uns ist aufgerufen, sich selbst auf den Weg zu machen, sich Fragen zu stellen und sich Gewissheit zu verschaffen. Am besten bei dem, der es weiß. Bei Jesus.
Rausfinden, was dran ist. (1,5 Minuten).
Einer, der es auch rausgefunden hat und mit Gott redet, ist der amerikanische Farmerjunge Logan.
Er erzählt einem Radiomoderator, was Gott gesagt hat, als Logan sehr traurig über den Tod eines geliebten Kälbchens ihm die Frage nach dem "Warum" stellte. (2:24 min.,engl.).
Werdet wie die Kinder...
Man kann ja mit Menschen lang und breit über den Glauben diskutieren. Alles schön und gut, aber jeder von uns ist aufgerufen, sich selbst auf den Weg zu machen, sich Fragen zu stellen und sich Gewissheit zu verschaffen. Am besten bei dem, der es weiß. Bei Jesus.
Rausfinden, was dran ist. (1,5 Minuten).
Einer, der es auch rausgefunden hat und mit Gott redet, ist der amerikanische Farmerjunge Logan.
Er erzählt einem Radiomoderator, was Gott gesagt hat, als Logan sehr traurig über den Tod eines geliebten Kälbchens ihm die Frage nach dem "Warum" stellte. (2:24 min.,engl.).
Werdet wie die Kinder...
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