Church building / Kirchengebäude in Thembalethu

... God has chosen the weak things of the world to confound the things which are mighty; And base things of the world, and things which are despised, has God chosen ... (1Cor 1:27.28) p>p>p>

Freitag, 18. Juni 2010

Meine Mutter berichtet, wie sie zu 2009 Jesus gefunden hat.

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In meinem Eintrag vom 13. Juni hatte ich angekündigt, dass meine Mutter Ursel, 70 Jahre jung (sie könnte also fast meine Schwester sein), sich bereit erklärte, von sich zu berichten, wie sie Jesus ab dem Jahre 2009 erlebt hat.

Hier also der Brief, den sie auch zur Veröffentlichung bestimmt hat.

Ich habe lediglich ein paar Absätze eingefügt.


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Glaube, Liebe, Hoffnung


Lieber Geo!

Ich habe dir versprochen, dass ich dir einmal berichte, wie ich zum Glauben zurück gefunden habe.

Nach den Attentaten in Amerika war ich so geschockt und ich habe mich gefragt – wie kann Gott  dies zulassen - Ich wollte also kein christliches Fest mehr feiern.

Du kamst zu uns nach Ungarn und hast mir mit viel Geduld versucht, deinen Jesus näher zu bringen. Die Bibel und einige christliche Bücher wechselten den Besitzer…. 

Bei der Lektüre wurde ich tatsächlich nachdenklicher und ich habe festgestellt, dass auch ich in meinem Leben schon etliche Wunder erfahren habe und ich immer dachte – „Glück gehabt“ 

Das fängt mit deiner Geburt an, die Liebe zu und von meinem Mann, die über 50 Jahre anhält, in Australien wie du und  Papi abgetrieben wurdet und ich verzweifelt am Strand um Hilfe gebetet habe und Delphine euch den Weg gezeigt haben . Und , und, und……..

In Spanien dann beim Lesen „Briefe eines Skeptikers?“ (ich habe ich mich in dem Vater des Gläubigen wiedergefunden), musste ich immer mal eine Pause machen um das gelesene zu verarbeiten. Ich stellte mich an die Brüstung des Pools , plötzlich hat mich ein Palmblatt gestreift , obwohl es heiß und windstill war. Ich war natürlich sehr erschrocken und bin weggelaufen.

Wieder in Deutschland  hast du mich zu einem Gottesdienst mitgenommen und ich hatte zum ersten mal die Liebe zu Jesus gespürt, war wunderbar ruhig und zufrieden.

Jetzt fing ich auch an die Bibel regelmäßig zu lesen und siehe da plötzlich war sie auch für mich verständlich, naja fast… einiges musstest du mir noch erklären….aber du hast es glaube ich, gerne getan.

Voriges Jahr in Spanien  waren wir eingeladen in einem  Restaurant, 1oo m neben dem Centro de Salut (Notfallstadion) plötzlich bekam ich Herzprobleme und  wurde sofort  in eine Klinik nach Denia gebracht. Schon im Krankenwagen hatte ich das Gefühl, es kann mir nichts passieren und ich bin nicht allein. Mein Gefühl kann ich leider nicht beschreiben so etwa wie wenn man eine schöne Landschaft sieht und es geht einem das Herz auf oder so ähnlich.
Es sollte ein Katheter  gesetzt werden und  ich musste vor dem OP warten und zwar etwas länger, weil ein alter Spanier sich vor Angst in die Hosen gemacht hatte. Da war es wieder, das Gefühl nicht allein zu sein….

Alles ging gut, meine  Arterie  wurde geöffnet- was in Deutschland nicht möglich war – ein super Sten eingesetzt. Mein Darmstädter Kardiologe war voll des Lobes.

Super. Danke Herr Jesus !!!

Ich habe immer mal eine Blasenentzündung, da ich sehr gerne Barfuß laufe, doch dieses mal half kein Medikament also zum Urologen der kannte die Symptome  nicht und auch beim Ultraschall war nichts zu sehen. Also Antibiotika  und  Krebsvorsorge beim Frauenarzt  alles ok. Die Blasenspiegelung  war nur noch eine Bestätigung, dass alles in Ordnung ist.  Doch da war ein klitzekleiner Tumor und der Arzt war wirklich erstaunt, dass ich es gefühlt habe. „Sie haben aber großes Glück gehabt“.

Nein ! Er hat mich gewarnt Danke Jesus !!!

Schon nach der Berichterstattung zuhause wurde ich schon wieder ruhiger und  ich war voller Gottvertrauen.

Der Anruf von dir und deinem Freund und euere Gebete taten ihr übriges und ich bin gegen o.3o Uhr aufgewacht und hatte ein Glücksgefühl. Huch was war das ,bin aber wieder eingeschlafen. Schön die Ruhe und der Frieden in meinem Herzen.

Am 22. Juli gehe ich wieder in die Klinik, aber ich bin sicher, alles wird gut. Meine morgendliche Andacht für mich ganz allein , gibt mir ganz viel Kraft für den Tag. Ich bin nicht so fromm wie du, aber ich glaube wieder an Jesus, unseren Herrn  und bin sicher, auch Er liebt mich, obwohl ich nicht ganz so gottgefällig lebe, wie ich möchte.

Ich hoffe, dass ich noch eine gute Tochter werde.

Lieber Geo, obwohl  ich mir sicher bin, dass Gott dich beschützt  mache ich mir als Mutter doch Sorgen einseitige Ernährung, wenn überhaupt, frierend und mit Schmerzen nein das gefällt mir nicht, aber ich merke auch, du bist dabei glücklich.

Also bleibt nur dir weiterhin Gottes Segen zu wünschen. Deine Eltern haben dich sehr, sehr lieb,

Danke Geo - Danke Jesus.                                

Auch ich danke d.A.

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Als ich den Glaubensbericht meiner Mutter las, hatte ich sofort das Lied: "Du bist würdig" auf dem Herzen, denn ich gebe das Lob weiter. Es gebührt Ihm allein. Ich danke Ihm und ich gebe Ihm die Ehre!


Nachfolgend der Text des deutschen Liedes von Conny Reusch, die Adaption des obigen englischsprachigen Titels von Hillsong:

1. Allen Stolz, der in mir ist, lege ich ab
Jedes Lob, das ich bekam, geb ich dir wieder, Herr
Denn es gibt nichts, was vergleichbar ist mit dir
Nur du allein bist würdig! Du allein bist würdig!

2. Und du hörst auf jeden Ruf, der zu dir dringt.
Immer gibst du, immer liebst du, du bleibst immer gleich
Und aus deiner Hand kommt alles, was ich brauch.
Ich gebe dir die Ehre, ich gebe dir die Ehre.

Du bist würdig, o Herr, aller Ehre
Und mein Dank gehört nur dir allein
Und ich lebe durch dich,
Deine Gegenwart lässt mich dich anbeten, Herr
...

Donnerstag, 17. Juni 2010

Schnee auf den Bergen und Sonne im Herzen. ___ Där Hecht, dasss Schaaaf - dasss Lamm. Hurrtz! Schöne Aussichten

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Es ist kalt! 

Auf den 1500 Meter hohen Outeniqua- und den Swartberg Mountains vor George liegt Schnee. 

(Swartberg Mountains, Foto vom 15.06.2010)
  
Das Meer, das an Thembalethu angrenzt, lässt  morgens und abends einen kalten, feuchten Nebelteppich auf mein Zimmer zuwabern. Der Raum liegt in einer Senke und die Einfachverglasung kann das Eindringen von klammer Kälte kaum verhindern. Ich sehe seit Tagen meinen eigenen Atem im Zimmer. 

Zur Erinnerung: Hier ist Afrika.

(Outeniqua Mountains, Foto vom 15.06.2010)

Der nützlichste Kauf seit ewigen Zeiten war daher eine 3-Stufen-Heizdecke für weniger als 20 € beim Shoprite-Supermarkt. Diese Anschaffung ist derzeit jedem 6:9 Plasmabildschirm, jedem 72-teiligen Silberbesteck, jedem fein gewebten Perserteppich und selbst einem exquisiten Perlendiadem weit überlegen.

Außen herrscht für meinen Geschmack grimmige Kälte, im Herzen hab' ich dagegen aber immer noch sonnige Freude - und die Menschen lieb. Eigentlich alle, glaub ich :-) 

So wie den Coloured George (49) aus Lawaaikamp, für den ich gestern nach dem Gottesdienst für die Erfüllung mit dem Heiligen Geist beten durfte (das sei aber nur am Rande erwähnt).

Dort, wo ich nicht gleich jemanden lieb' habe, weil er mir quer kommt, segne ich ihn dennoch, danke Gott für diese Person und spreche bewusst positive Dinge über sie aus. 
Ich lerne, mir nicht mehr zuzugestehen, Negatives über irgendeinem Menschen auszusprechen. Jedes richtende Wort (siehe den Beitrag von Horst vorgestern), hat mit Überlegenheitsgedanken zu tun. Diese wiederum haben ihre Wurzel im Stolz. Und Stolz schließlich ist das Markenzeichen des Feindes.

Je mehr der Stolz der Demut weicht, umso mehr wird das Wesen Jesu durchscheinen können. So einfach ist das. Theoretisch, wenigstens.

Es ist ein Irrglaube anzunehmen, dass Gott uns ganz stolz einsetzt, weil wir so tolle Hechte mit Potenzial, Talenten und Fähigkeiten sind.

Tolle Hechte nach menschlichen Maßstäben sind denkbar ungeeignet, tolle Schäfchen zu sein. Wir brauchen das Lamm. Hurz! 

Paul Washer, der Missionar in Peru war, bestätigt, was ich von allen weiß, die sich entschieden haben, ernsthaft ihrer Berufung nachzufolgen: Das Sterben des "Selbst" muss kommen und wird kommen, wenn wir darum beten und gehorsam sind. Es gibt keine Hintertür.

Von daher - schöne Aussichten! 




"Und das ist die Freimütigkeit, die wir ihm gegenüber haben, dass er uns hört, wenn wir seinem Willen gemäß um etwas bitten."  
(1. Joh. 5,14)
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Sonntag, 13. Juni 2010

Langatmige Nachbetrachtungen zur Fastenwoche. Meine Mama ist geheilt! Mein Freund wird gerettet! Gott bedankt sich.

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Vorbemerkung:
Ich beschreibe die Erfahrungen meiner ersten Fastenwoche in der ehrlichen Hoffnung, dass sie ermutigen und nicht, um mich als besonders spirituell hinzustellen oder mit geistlichen Übungen großzutun. Ich gehe mit solchen Berichten ein gewisses Risiko ein, weil ich ahne, dass nicht jeder damit so umgeht, wie ich es mir wünsche. Von Einigen weiß ich aber, dass sie diese Offenheit schätzen.
Mein uneingeschränktes Wohlwollen haben beide Lesergruppen.

Die Zusagen, die Gott mir gegeben hat, gelten seit Golgatha für alle Jesusnachfolger, denn die Verheißungen der Bibel hat keiner gepachtet - sie sind allgemeingültig! Also kein Grund, mich wie Joseph in 1. Mo 37,20 gedanklich in den Brunnen zu versenken :-).

"Los, wir schlagen ihn tot und werfen ihn in die Zisterne dort! Wir sagen einfach: 'Ein wildes Tier hat ihn gefressen!', dann werden wir schon sehen, was aus seinen Träumen wird."

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Los geht's:

Am vergangenen Sonntag besuchte ich zwischen dem Morgen- und dem Abendgottesdienst Freunde im Haus von Großmutter Gogo 

Angela aus Zimbabwe hat dabei wieder so stark von Jesus und dem Vertauen in ihn erzählt und mich dadurch derart inspiriert, dass ich sie mitten in ihrem Redefluss unterbrechen musste, um alleine beten zu gehen (das gleiche Phänomen hat der Geist Gottes durch diese Frau schon mal bei mir bewirkt).

Also schlenderte ich durch die Gassen des Townships NuDawn Park und betete. Inhalt war u.a., dass ich vermeiden will, meine eigenen, verstandesmäßigen Wege zu gehen, sondern Gottes Willen erkennen und entsprechend handeln möchte.

Aus einem Häuschen hörte ich durch die geöffnete Haustür afrikaans-sprachige Gospelmusik, begleitet von den sporadischen lauten Rufen der Hausfrau: "Danke, Herr".

Ich stand eine ganze Weile auf der Straße, hörte zu, vernahm aber nichts vom Text. So betete ich mit der Lobpreismusik im Hintergrund.
Und Gott, der immer treu ist, beantwortete mein Gebet, noch als ich da auf der Straße stand:

"Ich werde dich meine Wege wissen lassen!"

Das war und ist mir sehr wertvoll, denn es entspannt mich außerordentlich.

"Aber nanu", dachte ich, "wieso spricht mein himmlischer Vater jetzt in Lutherdeutsch zu mir?". Tage später fiel es mir ein. In Psalm 103,7 den ich zuerst nach eben der Lutherübersetzung kennenlernte, heißt es:

"Er hat Mose seine Wege wissen lassen, die Kinder Israel sein tun"

Diesen Psalm hatte ich seinerzeit am Tage nach meiner Geistestaufe gelesen und er wurde mein "eigener". Er war damals so kristallklar in meinem Innersten für mich, als hätte nicht David ihn vor 3000 Jahren, sondern ich ihn aus dem Grunde meines Herzens an diesem Dezembertag 2006 verfasst. Ich weiß noch, ich schrieb ihn auf ein DIN A 4-Blatt ab, rahmte ihn ein und hängte ihn übers Bett.
Dieses Wort Gottes war ein klassisches Rhema, das mich wie ein scharfes zweischneidiges Schwert durchschnitten hat (Hebräer 4,12). Also hat der Psalm 103 seither eine besondere Bedeutung für mich.

Ich traf dann noch den Herrn des Hauses, aus dem die Musik drang. Einen Mann mit Schlips von der Altapostolischen Kirche, mit dem ich mich kurz unterhielt. Sein Name war Lukas. 
"Oh, Lukas, so wie der Schreiber des Evangeliums", sagte ich, bevor ich irgendwann ging.

(Nein! Nicht dieser Lukas in der Lokomotive!)

Am Sonntag Abend, nach dem Gottesdienst, redete ich länger mit dem 23 Jahre alten Xhosa Bulyani und stellte ihm Fragen über das Fasten. Ich war so inspiriert von seinen unaufdringlichen Erklärungen und dem Inhalt des von ihm entliehenden Büchleins, dass ich mich entschloss, sogleich  mit dem Fasten zu beginnnen.

Also blieb ich mal eine Woche und einen Tag ohne Essen und weitgehend ohne Wasser. Hatte Gott gebeten, durch den Heiligen Geist zu helfen - was er nachweislich tat.

Zu Beginn war es wie berichtet so, dass es mir dem Essensverzicht etwas schwerfiel, weil bei den Unruhen um die Familie, den Ölwannenschaden, die Kälte im Zimmer, der eindringende Regen in Zimmer und Auto sowie der Hunger am ersten Tag problematisch waren. Stillung des Hungers und Beseitigung wenigstens eines "Mangels" aus Frust, war die naheliegendste Lösung, und da ich Essen zuhause hatte, nicht ganz einfach zu umgehen.
Nur weil ich ausdrücklich gewarnt war und wusste, dass das jetzt genau nicht passieren sollte, unterließ ich es, zum Essen zu greifen.

Tagsüber erlebte ich, dass eigentlich weder Hunger, noch Durst vorhanden waren, sondern es war nur der Appetit. Die Lust auf allerlei Genüsse. Ich wurde von meinen eigenen Begierden gereizt, wie es Jakobus in 1,14 ausdrückt. Gebraucht hat der Körper die Nahrung zu dem Zeitpunkt offenbar nicht.

Von den annähernd 600 Stunden ohne Essen, waren es höchstens zusammengezählte 1-2 Stunden mit Hunger- bzw. Appetitgefühlen in kurzen Momenten über die Woche verteilt. Im Vergleich sehr wenig, finde ich.

Acht Tage später, am Nachmittag des Sonntag, 13. Juni, brach ich das Fasten bewusst ab, weil meine Hauswirtin Smava ganz allein war und mich bereits am Freitag hoffnungsvoll zum Essen einlud. Ich wollte sie nicht enttäuschen und nicht nur mein eigenes geistliches Ding machen. Aber ich hätte noch problemlos weiter fasten können. Es ging jetzt kinderleicht.

Das "Fleisch" war für dieses Mal an dieser Front besiegt. "Welche aber Christus angehören, die kreuzigen ihr Fleisch samt den Lüsten und Begierden." (Gal 5,24). Der Geist Gottes, dem alle Ehre gebührt, schafft wunderbare Dinge auf allen Ebenen.

Die ersten Tage trank ich nichts, insgesamt verbrauchte ich in den acht Tagen etwa 2 Liter Leitungswasser.

Man stirbt also nicht zwangsläufig nach 3 Tagen ohne Wasser, wie manche behaupten. Gab nicht mal aufgeplatzte Lippen, wie bei Hardy Krüger & Co. im Filmklassiker von 1965 "Der Flug des Phönix".

Im Gegenteil. Die erste Patrone hatte gezündet, alle Systeme brummten, Geonix fliegt :-)

In der dritten Nacht träumte ich nochmal von Essen und dann war der Spuk mit den Lustgefühlen und Begierden wie gesagt vorbei.

Ich war danach sogar zweimal im Supermarkt -auch allerlei Ungesundes, wie Chips mit Pfeffercreme-Dip und Schokolade einkaufen - freute mich auch darauf, es am "Tage X" essen zu können, aber es fiel mir nicht schwer, die Beherrschung zu wahren.

Übrigens "Selbstbeherrschung" ist nach Gal. 5,23 ja auch Frucht des Heiligen Geistes (Luther übersetzt "Keuschheit", was heutzutage missverständlich klingt -weil eingeengt auf sexuelle Selbstbeherrschung).

Mir ist erst während meines ersten Fastens erst klar geworden, dass ich das Unternehmen auf sanftes Drängen des Heiligen Geistes begonnen hatte. Es war jetzt und hier für mich dran. Sonst hätte ich das so nicht hinbekommen.

So viel dazu.

Am vierten Tag hatten wir -wie berichtet- den denkwürdigen "Tomateneinsatz" in Silvertown. In dieser Nacht nach Samis Befreiung, war ich plötzlich schlagartig hellwach, weil ich glasklar eine Bibelstelle geträumt hatte.

"Dein Licht wird hervorbrechen, wie die Morgenröte".

Ich wusste spontan, dass diese Stelle in Jesaja 58 steht, obwohl ich es eigentlich nicht wusste. Allein das war schon ein Wunder Gottes, dass ich diesen Vers sofort dem Kapitel zuordnen konnte. Habe gleich die Bibelstelle im Zusammenhang gelesen und fand es sehr erstaunlich und beflügelnd, wie ermutigend Gott ab Vers 6 spricht. Geradezu traumhaft!

In meiner Fastenzeit begleitete mich ausschließlich das Lukasevangelium. Gleich zu Beginn kam mir dazu der Gedanke stark ins Herz, dieses Buch während der Fastenzeit durchzulesen. An meine oben beschriebene kurze Begegnung mit dem Lukas aus NuDawn Park und meine Anmerkung ihm gegenüber, dachte ich gar nicht. Dieser "Zufall", der wohl eher schon ein Wink war, fiel mir erst zum Ende der Fastenwoche auf.

Mein "Auftrag", das Lukasevangelium am Stück zu lesen, hat sich als Bereicherung herausgestellt. Während ich seit meiner Zeit hier in Afrika festgestellt habe, dass ich zunehmend die Äußerungen des Apostels Paulus über den Wert und seine Nähe zu Christus im Herzen - und nicht lediglich historisch-intellektuell verstehen kann, wirkt dieses Evangelium anders auf mich. Hier spricht, wie sonst nirgends sonst in der Bibel, geballt ein ständig im Bereich des Übernatürlichen wirkender Jesus direkt zu uns.

Das wurde mir erst jetzt durch meine NIV-Übersetzung bewusst, die, wie viele englischsprachige Bibeln ein prima Gimmick anbieten: "Worte Christi in roten Lettern."


Auf einigen Doppelseiten ist fast alles rot. Jesus spricht dabei teilweise sehr herausfordernd zu mir und zu uns. Aber ich merke, dass ich mich diesen Herausforderungen, die mein eigenes Leben betreffen, stellen möchte und meine Vorbehalte aufgeben will, weil Gott ein guter Gott ist.

König David vertraute ihm in 2.Sam 7 ebenfalls, als er sein Dankgebet sprach; dass Gott  ihn "bis hierher gebracht hat" und David fuhr fort: "und das war dir noch zu wenig, du hast sogar noch Zusagen gemacht ..." 

Da möchte ich also David zum Vorbild nehmen und lernen hineinzuwachsen, dass ich die Zusagen, die einen Einsatz oder ein Loslassen erfordern, im Vertrauen auf Jesus ergreifen lerne.

Noch ein paar Einzelgeschehnisse in dieser Fastenwoche: 

Heilung meiner lieben Mutter:
Am Montag auf dem Gebetsberg erreichte mich ein Anruf meines Vaters, dass meine Mutter an Blasenkrebs "der aggressivsten Art" erkrankt sei und eine Operation nicht erfolgreich verlief. Der Krebs habe in die Nieren gestreut und man würde bald mit einer Chemotherapie beginnen.

Ich habe meinen Freund Uli kontaktiert, der gerade im Zug von der Schweiz nach  Deutschland war und ihn gebeten, für meine Mutter bzw. gegen den Krebs zu beten und sie im Namen Jesu zu heilen, sobald er zuhause angekommen ist.

Uli schrieb mir  2 E-mails, die erste bereits aus dem Zug, die ich mit seiner Erlaubnis eingefügt habe:

1. Mail:

-----Original Message-----
From: Ulrich  
Sent: Tuesday, June 08, 2010 7:52 PM
To: Geo 
Subject: AW: RE: notfall

Sie wird geheilt!

Gesendet von meinem HTC

----- Ursprüngliche Nachricht -----
Von: Geo
Gesendet: Dienstag, 8. Juni 2010 19:15
An: 'Ulrich'  
...
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2. Mail:

 -----Original Message-----
From: Ulrich
Sent: Tuesday, June 08, 2010 9:04 PM
To: Geo
Subject: AW: RE: Consider it pure joy!

Lieber Geo,
Ich habe mit deiner Mutter telefoniert. Sie ist ganz ruhig ... Ich habe aber dann noch am Telefon mit deiner Mutter bzw. gegen den Krebs gebetet.

Ich habe hier im Zug schon mit  Traenen gebetet (im heiligen Geist Jesaja 53).

Liebe Gruesse Uli

(Anmerkung von mir: "im heiligen Geist" bedeutet Sprachengebet) 
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Als ich heute mit meiner Mutter telefonierte, sagte sie Dinge wie:

"Ich weiß gar nicht, wie ich das alles erzählen soll ... Ich bin nach dem Gebet deines Freundes nachts plötzlich aufgewacht und hatte diese Freude und diesen Frieden in mir. Immer noch, auch heute."

Sie weiß, sie ist geheilt. Danke, Jesus!

Meine Mutter wird mir eine E-Mail senden, in der sie die Geschehnisse aus ihrer Sicht darstellt und ich werde sie im Blog zur Ehre Gottes veröffentlichen.



Exkurs: Heilung lediglich in Afrika, oder was? 
  
Mein Freund Uli hat nicht gezögert, trotz seines Stresses zur Stelle zu sein und in der Kraft des Heiligen Geistes in der Autorität Jesu gegen den Krebs zu beten. Es gab keine theologischen Unterredungen. Sondern nur ein "Hier bin ich, sende mich!". Mehr nicht. Danke Uli! Meine Mutter hat es im Glauben angenommen.

Der Geist Gottes ist der Gleiche in Südafrika, wie in Deutschland. Er wirkt hier und dort und ist nicht irgendwo zwischen dem Kap der guten Hoffnung und dem Felsen von Gibraltar ertrunken.
Er schwebte bei der Schöpfung der Erde über den Wassern (1.Mo 1), also überall, und das ist heute nicht anders. Er macht auch nicht vor Stadttoren oder Landesgrenzen plötzlich halt.

Derek Prince hat immer gelehrt, dass es Bollwerke dämonischer Herrscher über bestimmten Städten, Regionen oder Ländern gibt.
Ich meine, wir Christenmenschen sind es zuerst, die dem Heiligen Geist ein STOP-Schild vor die Nase halten, ihn dämpfen und sein Wirken schwächen, weil wir von Gottes Wirken nur so viel zulassen, wie wir es mit dem Kopf verstehen.

Wir, gerade in Deutschland, leiden überdies unter einem viele Jahrhunderte alten Amtskirchensystem, das durch tradierte theologische Fehlinformationen das Denken der Bevölkerung geprägt und ein falsches Gottesbild kreiert hat.

Martin Luthers Lebensleistung ist im Lichte der damaligen Zeit unbedingt zu würdigen, aber es reicht nicht, sich darauf auszuruhen, was vor einem halben Jahrtausend reformatorisch angefangen wurde. Die Reformation zurück zum Ursprung, zum Wort Gottes und zur Apostellehre (Apg 2,42) , wurde nie zu Ende geführt. Hier zum Lesen ein gutes kurzes Interview mit Bezug zum Thema.

Wir leiden als Christenstand unter diesem uralten, die Luft abschneidenden religiösen Korsett, das uns weismacht, ewige Sünder zu sein und fokkussiert uns ständig darauf.

Besonders wenn wir es ernst meinen mit Gott, kennen wir Verdammnis, fühlen uns schwach und unwürdig vor ihm. Stets verwundet und unfrei.  Jeder Fehltritt wirft uns wieder zerknirscht aufs Neue zum Anfang zurück. Wie beim Mensch-ärgere-dich nicht: Kurz vorm Ziel rausgekickt. Mist. Wir kommen nie an. Es reicht nie. Zur höhnischen Schadenfreude des ewigen Mitspielers, des Widersachers!

Das Ergebnis dieser sündenzentrierten Theologie ist schrecklich. Für Mensch und Gott. -  Extrem schlechter Boden, um Liebe, Freude und Heilung zu säen!

Mit dieser vom religiösen System anerzogenen Grundeinstellung, nur ein unwürdiger Bittsteller zu sein, bitten viele von uns Christen Gott mit gut gemeinten, ehrlichen und ernsthaften Gebeten, "Ach Herr, wenn es dein Wille ist, dann heile doch  ..." 

Sündenvergebung, Heilung und Wiederherstellung sind bereits Gottes biblisch verbriefter Wille. Kreuzestod Jesu und Auferstehung ist allein Beweis genug. 1.Petrus 2,24 greift Jes 53 auf und bestätigt uns:

"Er (Christus) hat unsere Sünden selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz, damit wir, den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen; durch seine Wunden seid ihr heil geworden." = Vergangenheit.

Der Gebetsadressat ist also der Falsche, den Gott ist nicht der Urheber der Krankheit. Und wir sind als Kinder Gottes "rechtmäßige Erben" und in dieser Angelegenheit keine Bittsteller.

Wir müssen also zunächst erst selbst frei werden und dann die uns durch Jesus Christus verliehene Autorität nutzen und zu den jeweiligen Umständen zu sprechen. In diesem Falle meiner Mutter eben zu dem Krebs ("und wenn ihr zu dem Berg sprecht". Mt 21,21).

Wir verhalten uns sonst wie Hungrige, die vor ihrem 6-Gänge-Menü sitzen und immer nur rufen: "Ich habe Hunger! Wenn es dein Wille ist, gib mir zu essen", aber nie anfangen selbst zu essen.


Zitat dazu von Andrew Wommack:

"Liebe Brüder und Schwestern, wenn es jahrzehntelang mit diesem Weg, den eure Kirche lehrt, nicht funktioniert hat, ist es vielleicht an der Zeit umzudenken und das zu machen, was in der Bibel steht und funktioniert." 

(Dass dennoch nicht in jedem Falle nach Gebet Heilung geschieht, ist bleibt ein Mysterium. Warum das so ist, werden wir am Ende von Gott erfahren) 



Exkurs Ende.


Freitags-Jugendgottesdienst, 19.00 Uhr
In der Lobpreiszeit hatte ich nicht an bestimmte Menschen gedacht.
Plötzlich kam -also ohne jeden Zusammenhang- der kristallklare Gedanke: 

"Dein Freund (Name) wird gerettet, mein Kind!"

Einer meiner nicht an Jesus gläubigen Bekannten in Deutschland wird so berührt, dass er zu Gott findet. Hallelujah! Das war Grund, ihn noch mehr zu loben. Ein klasse Gott, der Gebete erhört! Danke, Jesus!


Irgendwann kamen 2 Damen aus der Gemeindeleitung, eine davon weinte  bitterlich und sie nahmen meine Hände und prophezeiten minutenlang über mich. Das war sehr, sehr ermutigend und in einem Falle beinahe verstörend.

Die vehement schluchzende Dame sagte unter anderem:

"Ich sehe die Liebe Gottes für dich" 

Das freut mich, es ist ja biblisch, dass Gott jeden einzelnen Menschen unbeschreiblich und bedingungslos liebt. Gott liebt mich nicht in größerem Maß, als dich.  Er hat keine Lieblingskinder!
Die Liebe für Menschen durfte ich auch schon einige Male nachfühlen. Sie ist soooo überwältigend! (Habe es zwei Tage später wieder für einen anderen Menschen erlebt). Ich kann das also bestätigen und dich nur von Herzen ermutigen, es zu glauben, dass Gott dich in einem Maße liebt, die alle menschliche Vorstellung weit übersteigt. 


Die Dame fuhr fort:

"Gott bedankt sich bei dir, dass du seinem Heiligen Geist gehorsam bist"

Das war nun aber starker Tobak! Gott bedankt sich bei mir??? Das muss ich erst noch verdauen. Ich meine, wer wollte denn nicht das tun, was Gott einem sagt? Habe mich bei ihm bedankt, dass er sich bei mir bedankt :-), und muss darüber wohl noch nachdenken.

Weiter hieß es,

"... dass es noch etwas gibt, was Gott dir diese Woche mitteilt".

Da bin ich doch wieder gespannt, wie ein Flitzebogen! 

Schließlich sagte sie:

"Ich kann einen Schutzschirm sehen, der dich umgibt"
 

Den kann ich zwar selbst nicht sehen, aber ich weiß, dass Gott, der mich hier in diese unwirkliche Umgebung der Townships hineingestellt hat, auf mich aufpasst und beschützt. Ich kann das oftmals am Ergebnis wahrnehmen.

So sieht er gemäß Psalm 91 aus, der biblische Schutzschirm Gottes:

Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen.
Ich sage zu dem
Herrn: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue!
Ja, er wird dich retten vor der Schlinge des Vogelstellers und vor der verderblichen Pest;
er wird dich mit seinen Fittichen decken, und unter seinen Flügeln wirst du dich bergen; 
seine Treue ist Schirm und Schild. Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt, vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag verderbt.
Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen;
...Wenn du sprichst: Der Herr ist meine Zuversicht! Den Höchsten hast du zu deiner Zuflucht gemacht; kein Unglück wird dir zustoßen und keine Plage zu deinem Zelt sich nahen.
Denn er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.
Auf den Händen werden sie dich tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt. 
Auf den Löwen und die Otter wirst du den Fuß setzen, wirst den Junglöwen und den Drachen zertreten.
»Weil er sich an mich klammert, darum will ich ihn erretten; ich will ihn beschützen, weil er meinen Namen kennt.
Ruft er mich an, so will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn befreien und zu Ehren bringen. Ich will ihn sättigen mit langem Leben und ihn schauen lassen mein Heil!«


Apopros Löwen: Ich habe seit einem Monat auf dem Herzen, im September für 2 Wochen in Zimbabwe über die Dörfer zu laufen.

Mit dem Bus nach Bulawayo und dann raus aufs Land und drauflos laufen.

Als ich das Smava sagte, kam die erschreckte Frage: "Und die Löwen?".

Hatte dann bei den Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes nachgesehen. Da gibt es ja sonst noch allerlei Getier im Land. Malariamücken, Tse-Tse-Fliegen usw. usw.
Abgesehen von Robert Mugabe und den Ganoven.

Das habe ich vor Gott gebracht und er hat ziemlich klar gesprochen, indem er mich an das Zeugnis von Michelle Hamilton erinnerte, wo er Haie im südchinesischen Meer "umlenkte". Er lies mich wissen, dass er auch die Tiere in Afrika in der Gewalt hat.
Also werde ich mit dem Gedanken vertraut machen und die Ohren spitzen, was aus der Sache mit Zimbabwe wird. Warum das alles, weiß ich nicht. Ich wusste aber auch nicht, was ich in Thembalethu soll oder auf der Müllkippe, als Jesus mich losschickte.

Es ist demaßen spannend mit Gott und man weiß nie, was als nächstes kommt. Man kann ihn nie ausrechnen - und das ist ja auch gut so.

"Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken". (Jesaja 55,8.9)



Gottesdienst Sonntag morgen:

Auf dem Weg nach Silvertown, als ich von der Autobahn abfuhr, lief das Lied "Wunderbarer Hirt" von Feiert Jesus 11. Das Lied überspringe ich meistens. Ich habe bessere, als dieses etwas abgenutzte von vor ein paar Jahren. Dachte ich! Doch heute, als ich es wieder hörte, wie Psalm 23 besungen wird, und welch ein wunderbarer Hirte Er tatsächlich ist, da musste ich wieder mal am Wegesrand anhalten und die Tränen liefen, wegen dieses unbegreiflichen Gottes. Habe das Lied ein paar Mal staunend und gerührt angehört.


(Das Hintergrundbild mit dem gekreuzigten Christus gefällt mir in dem Zusammenhang gar nicht!)

In Silvertown erschien erstmals Johannes der Schläfrige, hellwach nebst Gattin Dina und den Kindern Dion (15) und Rion (6) für den Gottesdienst.

Während der Lobpreiszeit sehe ich aus dem Augenwinkel irgendwann, dass Johannes seine Arme zum Himmel streckt und sich freut. Da sind bei mir aus dem Nichts alle Dämme gebrochen und ich konnte nichts mehr machen vor Freude und Dankbarkeit. Ich war für ein paar Minuten schluchzend stehend k.o.
Völlig "Out-of-order" durch die Liebe, die Gott für diesen Mann (diese Menschen / dich / alle Menschen) hat.  Mir fiel spontan Lk 15,7.10 ein, in dem beschrieben wird, dass sich die Engel im Himmel über den einen freuen, der Buße tut.

Dabei darf ich mich immer wieder wundern, wie der Geist wirkt; der Mann hat doch lediglich seine Hände erhoben ?!?


Nachdem ich die anderen Fahrgäste und zuletzt diese Familie heimgefahren hatte, lief ich ein wenig durch Silvertown und begegnete Samuel, dem Vater von Gloria, also dem kleinen Mädchen, gegen dessen Wirbelsäulentumor wie an Pfingsten beteten. Dem Mädchen habe ich über den Rücken gestrichen. Der Tumor ist immer noch weg.

Samuel bat mich in eine Hütte, weil man dort mit mir sprechen wollte. Ich sollte für die Menschen beten. Ich erzählte den anwesenden Personen von der Liebe Gottes für sie und dass Gott dieses Township verwandeln wird.
Ich betete für die Einrichtung einer Suppenküche, für die Menschen des Townships und dafür, dass ein afrikaanssprachiger Hirte kommt, der diese Schäfchen angemessen betreuen kann.

Bevor ich überhaupt redete, sagte dieser Samuel, den ich erst 3 Mal bewusst getroffen habe und gerade 2 Tage vor Pfingsten erst kennengelernt hatte, etwas sehr Schönes:

"Ich habe dich seit Monaten auf der Müllkippe und hier beobachtet. Alles was ich bei dir sehen kann, ist, dass du den Namen des Herrn Jesus groß machst."

Das hat mich so sehr gefreut, dass dieses leicht angetrunkene spröde Rauhbein das sagte. Dass er erkannt hat, dass ich nicht in meinem Namen auftrete oder persönliche Anerkennung haben möchte, sondern dass Jesus das Zentrum darstellt und IHM alle Ehre gebührt. Ich möchte, dass die Menschen Jesus erkennen, ihm anfangen zu vertrauen und nicht, dass sie sich einer (christlichen) Religion oder gar einer bestimmten Gemeinde anschließen.

Sie wollten gerne, dass ich nächstes Wochenende für sie bete. Ich sagte, sie sollen alle zusammentrommeln, die Jesus kennen, so dass wir kommenden Sonntag gemeinsam für die Erweckung des Townships beten.

Es gab noch einiges mehr. Ganz Persönliches und Gebetsdurchbrüche. Davon habe ich nicht geschrieben.

Alles in allem also wieder eine erstaunliche Woche.

Fasten im Christsein hatte ich insgeheim als "religiös" abgelehnt. Das kann es ja abhängig von der Motivation auch sein. Fasten, um Gott oder Menschen (Mt 6,16) imponieren zu wollen, wäre zum Beispiel keine gute Motivation. Nun denke ich angesichts meiner positiven Erfahrungen differenzierter darüber. Zumal auch Jesus gefastet hat, ist es nicht nur Ausdruck alttestamentlichen Buß- und Trauerverhaltens.

Das Fasten war im Nachhinein betrachtet, also eine große Bereicherung für mich. Die überwundenen Anfechtungen haben mich stärker gemacht. Ich habe intensivere Wegweisungen von Gott erhalten und Durchbrüche erlebt.

Es hatte sich offenbar auch nicht negativ auf mein Verhalten nach außen ausgewirkt, sondern ich war meistens bester Laune. Theologisch: Ich hatte Freude im Heiligen Geist (Röm 14,17) :-)  

Smava sagte nach 5 Tagen jedenfalls verwundert, als ich zu einem Tänzchen ansetzte:  

Oh, ich sehe, du bist immer noch der Gleiche!



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Anhang für Interessierte:
Aus Buyanis Büchlein "War Against Haman" über ein 21-Tage-Fasten hatte ich mir ein paar Punkte herausgeschrieben. Wenn ich es rückblickend lese, kann ich sagen, es hat gestimmt. So habe ich das meiste auch erlebt, nur dass meine Anfechtungen nicht ab Tag 3, sondern bereits vorher kamen:

benefits:
  • humility before god
  • kills pride
  • disciplines the flesh and its desires
  • sharpens the inner man / spirit. opens eyes and ears for the unseen
  • increases faith - mt 7,21
  • provokes peace of mind
  • gives uncommon laughter
  • shows next level of life and ministry
types of fast:
  • 24 hrs - joel 1:14, 2Sam 1:12
  • 3 days – esther 4:16
  • 7 days – 2sam 12:16, , 1sam 3,13
  • 10 days – acts 2,2 and 1:3-6
  • 14 days – acts 27:33
  • 21 days – dan 10:2, 12-13
  • 40 days – ex 34,2, deut 9,9, 1kings eigtheen,7, mt 4,2, lk 4,2


expect:
  • day 1: hunger after 10am ok. 2pm will return
  • 2-3rd day: hunger, pains at joint and stomach region
  • 3-7nd day:
    • as 2-3rd
    • maybe: headache, belly disorder, gassing, sneezing, dry mouth,  etc.
    • maybe: temptations such as evil thoughts, provocations by people around me. – to keep from fasting!
  
during fast:
  • warm water after 3 days, if body strength is failing
  • read the word of god
  • no unneccesary exercise, - cut down social functions
  • pray, pray, pray!
  • focus on goals for fast
my goals:
  • ...
  • ... 
  • ... 

Samstag, 12. Juni 2010

Sau tot ...

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... heißt ein altes Jagdlied.

Das weiß ich seit 1981, als ich mit meinem damaligen Kollegen Reiner, auf den Tag genau so alt wie ich, in einem VW-"Kübel" langweilige Flughafenaußenstreifen im Kelsterbacher Wald abzuckelte und ihn für seine bevorstehende Jägerprüfung abfragte.
Reiner hatte bald darauf die Prüfung bestanden, die Polizei Ende der Achtziger wegen zu geringer Aufstiegschancen verlassen und ist nun seit Jahren Oberarzt in einem Krankenhaus.

Zu den vielen Schwarzkitteln, die nach seiner bestandenen Prüfung zwischenzeitlich ihr Leben lassen mussten, gesellte sich nun unerwartet das Hausschwein meines Nachbarn Omti. 

Sein Schreckensruf am gvergangenen Donnerstag (ohne Halali) lautete ebenfalls "Sau tot!".

Tatort Schweinepferch

Denn: Am Donnerstag früh bereits entdeckte Smava, dass Omtis gesamter Viehbestand, nämlich die fette Sau, weg war. 
Der Schweinepferch, den er wegen des Gestanks 50 Meter abseits seines Häuschens aus Euro-Paletten (die hier vermutlich Afri-Paletten heißen dürften) baute, war voller Blut. 

Das wohlgenährte Tier der 100kg-Klasse, wurde des nachts vor Ort erlegt, geschlachtet und weggeschafft. Schade für Omti und einmal mehr trauriges Indiz dafür, dass man hier nix ungesichert aufbewahren kann.

Das wusste allerdings auch schon Smavas Sohn Lwazi, als er vor einer Woche knockentrocken und mit Weitblick die Absicht seiner Mutter ein Ferkel zu kaufen und in Omtis Pferch zu halten, kommentierte: "Du fütterst das Schwein für die Diebe".

Recht scheint er zu haben, denn Smavas Ferkel  (siehe Foto rechts), ist noch da. Die Diebe wollen wohl warten, bis es unter Smavas artgerechter Fütterung lohnend für die eigene Schlachtung und den Weiterverkauf geworden ist. 

Also wird jetzt das Ferkel, das ich erst letzte Woche unter seinem protestierenden Gequieke und zum Amusement einiger Townshipbewohner von einer hiesigen "Händlerin" zu Smavas Haus bzw. zum Pferch getragen hatte, an einen sicheren Ort umgesiedelt. 
Wahrscheinlich in ihr Heimatdorf Mnxe in der Traskei unter die fürsorgliche Obhut einer ihrer Schwestern.

Meine eigenen Ambitionen, durch den Kauf eines ebenfalls umgerechnet 15 € teuren Eberferkels mit Smava ganz groß in die Schweinezucht einzusteigen, sind damit radikal zum Erliegen gekommen!

Foto links: Gemeines deutsches Hausschwein. Baugleiches Modell wie das von Omti, welches sich durch Tod und Abwesenheit leider meiner fotografischen Dokumentation entzogen hat.

Freitag, 11. Juni 2010

Nachtrag zu Samis Leblosigkeit. - Testimony in English -

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Nachfolgend ein kurzer Auszug aus einem Skype-Chat. Ich hatte Jeanné aus der Ekklesia-Gemeinde darin gebeten, etwas für den Blog zu schreiben, damit ich es nicht immer bin, der berichtet und dass nicht an Jesus Gläubige sich vorstellen können, dass es real ist, was ich erzähle. Unten in Fettdruck ihre Antwort von vor 10 Minuten. 

[00:33:23] Geo:

Dear Jesusloving, tomatogiving sister!

I wonder, whether you could maybe write a few sentences about the incidence with Sami in Silvertown and Joshuas prayer.
Only if you find some time at work and it does not bother you. Just here in Skype, so that I can copy it into my blog as a testimony.
I'd like to show people the greatness of God and would like to take the opportunity to narrate not only from my point of view.

Your tomatorecieving brother Geo

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[09:11:18] Jeanné Kopp: Dear Tomatoreceiving Brother Geo, I will write your request about 10h00 if it's fine with you. Have a blessed tomatogiving day and let me know wheter we pray tonight or tomorrow night! From your Jesusloving tomatogiving sister Jeanné ;)

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[10:51:20] Jeanné Kopp: 

A Testimony to the name of Jesus Christ:

Last night I, (Jeanné), Joshua and Geo went out, once again to our friends in Silvertown. 


God has such a compassion for these people. 

When entering one of the ground gravel roads, Geo and Joshua saw someone standing against a wall dead still. It was quite dark, so we could’nt see well. As they walked closer to this person, they saw that it was our close friend in Christ, Samuel! 

He was just staring infront of him. Geo then called me and said that there is something wrong with Samuel, because he does not re act to any voice or touch at all. I then walked up to him and put my hand on his heart, then me and my son Joshua rebuked that thing, and suddenly he came out of the blackout, and he threw his arms open, looked a little confused. 

I then put his face in my hands and said to him to look at me, and he recognized me. He couldn’t talk after he came out, so I prayed over his mouth and slowly but surely he could talk again. 

We left him at his house so that he could rest on the bed, came back later, only to find that he is sitting straight up busy reading a book about warfare, and rejoicing with tears in his eyes. 

Isn’t God good. 

He is truly the same yesterday, today and forever!

Donnerstag, 10. Juni 2010

Tomaten! Sami ist leblos. Suppenküche für Silvertown? Patrick betet wie kein Zweiter.


Alle meine Anfechtungen haben sich verflüchtigt. Ich hatte sie zurückgewiesen und die Freude im Heiligen Geist hat wieder die Oberhand gewonnen. Die Angriffspunkte sind nicht mehr! Habe zwar heute Nacht von Essen geträumt, das wars aber auch schon. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Also liege ich hier mit meiner Wärmflasche im Bett und tippe den heutigen Tagesverlauf, während draußen auf der Straße diese grässlichen Vuvuzelas tröten. (Habe erst heute erfahren, dass schon morgen die WM anfängt - Räusper).

Jeanné von der Ekklesia-Gemeinde hatte angeboten, am heutigen Donnerstag Abend mit einem ihrer Söhne nach Silvertown zu kommen, weil sie zwei Einkaufstüten mit Tomaten abzugeben hatte. Gesagt, getan, um 17.50 Uhr, kurz vor Einbruch der Dunkelheit, waren wir mit ihrem Sohn Joshua, am Sonntag 16 Jahre alt geworden, vor Ort.

Ich bin mit dem kleinen Township schon so vertraut und viele Leute kennen mich, so dass ich es fast nicht für nötig befunden hätte zu beten und Jesus über unseren Einsatz zu stellen. Ich tat es aber dann doch im Auto und konnte sofort die Gegenwart Gottes körperlich spüren.
Immer wieder unfasslich. Wir sollen eben nicht UNSER Ding, sondern SEIN Ding machen!

Es war nun fast Dunkel und wir begannen jeweils eine handvoll Tomaten mit Grüßen von Jesus in die Hütten zu verteilen.

Aus dem Augenwinkel sehe ich am Wegesrand eine rabenschwarze Person am rabenschwarzen Lattenzaun in nunmehr beinahe rabenschwarzer Dunkelheit stehen. Quasi das Gegenteil der ostfriesischen  Flagge: "Weißes Ross auf weißem Grund".
Jedenfalls dachte und sagte ich: "Sami?" Keine Reaktion. Nochmal genau hingesehen - er war es.

Doch mein Freund stand wie eine Statue stocksteif mit offenen Augen komplett regungs- und ausdruckslos da. Er hatte noch eine glühende, milieuüblich mit Telefonbuchpapier gedrehte Zigarette in der linken Hand und reagierte wie ein Komapatient weder auf längeres Zurufen, noch auf intensives Rütteln. Null Reaktion. Absolut Null. Auch seine Haut war eiskalt.

Was war los? Ich wollte Johannes von der Nummernbande holen, der wenige Hütten weiter wohnt, um abzuchecken, ob das eine vielleicht eine Ausfallerscheinung nach Drogenkonsum ist, aber Johannes war nicht zuhause.

Derweil betete der kleine Joshua unerschrocken gegen dämonische Bindungen und SCHNAPP. Sami war wieder da! Von einer Sekunde zur nächsten! Krass.

Er konnte zunächst nicht gut sprechen und wirkte schwächlich: "...Wo bin ich?", aber er war wieder da. Wir stützten ihn, brachten ihn zu seiner Hütte und legten ihn aufs Bett. Seine erste und mehrfach wiederholte Aussage war, noch auf dem Bett liegend:  

"Dänk you Jesus. Hallelujaaaah. Praise Jesus!" 

Wir kümmerten uns eine Weile um ihn, dann gingen wir weiter, versprachen aber, später wiederzukommen. Welch ein Timing Gottes. Der Black-Out muss gerade vor unserem Eintreffen passiert sein, sonst hätte die Kippe nicht noch geglüht.

Wir verteilten nun weiter Tomaten in den Häusern, trafen liebe und dankbare Menschen, und als wir eine Dreiviertelstunde später zu Sami zurückkehrten, saß er auf einem Hocker und las bei Kerzenlicht in Afrikaans ein Buch über geistliche Kampfführung. Als wir die Hütte betraten, sprang er auf, wedelte uns mit erhobenen Händen mit dem Buch zu, deutete euphorisch auf das Gelesene und rief wieder sein Lob zu Jesus und dass der Satan keine Chance hätte. Was für ein Typ der Sami.

Wir beteten noch gemeinsam für eine bessere Arbeitsstelle für ihn, ihm liefen wieder Tränen aus den Augen, er umarmte uns von Herzen und verkündigte uns mit Inbrunst die Größe Gottes.

Sami hatte heute wieder, so wie jeden Tag, Reifen auf der Müllkippe verbrannt und vielleicht giftige Gase eingeatmet. Keine Ahnung, wie schnell oder langsam diese Giftgase wirken, aber er lief  auch heute einige Kilometer beschwerdefrei von der Müllkippe nach Hause, um ein paar Meter vor seiner Hütte einen totalen Black-Out zu erleben - so, wie wir ihn antrafen.

Ich kann mir nicht gut vorstellen, dass diese Symptome typische Vergiftungserscheinungen waren, aber ich bin kein Experte.

Wie auch immer: Sami berichtete, sein Kopf und seine Lungen seien nach Joshuas Gebet wieder völlig klar und frei. Keine Nachwirkungen. Sehr erstaunlich.

Gerade zu Wochenbeginn wurden alle, die mit mir enger unterwegs sind, z.B. die, die an diesem unvergesslichen Pfingsten (siehe Eintrag vom 23. Mai 2010) mit dabei waren, massiv angegriffen. Ich hatte mich noch gefragt, wieso der alte Sami stets so fröhlich sein kann und ihn gar nix aus der Ruhe bringt. Ob er wohl nie angefochten wird? Heute hatte es ihn aber auch volle Kanne erwischt. Doch Dank Gottes unfassbarem Timing wurde wieder ein grandioser Sieg daraus und wir alle sind gewachsen und wurden gestärkt.

Noch ein Timing Gottes (ich könnte das ja alles selbst nie glauben, wenn ich es von einem anderen lesen würde! :-) ):

In Silvertown bedeutet "Dunkelheit", dass man sich schlecht orientieren kann. Überall liegen auf den matschigen Pfaden Hunde, Holz, Eimer, Krimskrams. In Kopfhöhe hängen zuweilen "unsichtbare" rostige Drähte als Wäscheleinen zwischen den Blechhütten.

Außer von den Feuern vor diesen Häuschen strahlt nirgendwo Licht. Also ist es mangels Taschenlampen nicht leicht, sich fortzubewegen.

Jeanné sagte in dieser Phase des Abends hinter Joshua und mir hergehend, den unspektakulären Satz:  

"Danke, Herr, dass du auf mich acht hast und meine Pfade erleuchtest!".

Ich gebe mein Ehrenwort, dass es wohl deutlich weniger als 10 Sekunden dauerte, bis daraufhin eine Beleuchtungskette über uns und genau diesem matschigen Pfad leuchtete. Wahrscheinlich war es es gerade genau 19.00 Uhr oder sonst eine vorprogrammierte Zeit der Elektrizitätswerke, aber das Timing war genial.
Unmöglich zu inszenieren, sowas.

Gottes Timing hat sich an diesem Abend noch ein weiteres Mal gezeigt:

Ich kenne die Entwicklung einer Suppenküche in Thembalethu in "meiner" Zone Acht durch das Engagement von Smava und anderen Damen, seit 2006.

Seit letzter Woche nun kam mir der Gedanke für die Einrichtung einer Suppenküche in Silvertown. Ganz konkret hatte ich als Ansprechpartnerin eine Frau von dort auf dem Herzen, für die wir an Pfingsten für die Erfüllung mit dem Heiligen Geist gebetet hatten und die daraufhin sofort laut in neuen Sprachen redete und völlig vom Geist Gottes ergriffen war. Wie sich später herausstellte, ist sie die Gattin des zuvor erwähnten Johannes von der Nummernbande.

Als ich sie heute antraf, erklärte ich ihr die Bedingungen: 3 Damen, die sich Jesus verpflichtet fühlen, sich offiziell registrieren lassen, treuhänderisch Essen verwalten und dieses 3-mal wöchentlich für die Bedürftigen zubereiten.

Ihre ebenfalls unfassliche Anwort:  

Ich habe gerade vor wenigen Wochen mit einer Freundin geredet, ob Gott uns nicht wohl jemanden schickt, der uns bei der Eröffnung einer Suppenküche helfen kann?!?

Was sagt man denn hierzu? Jesus hat alles im Blick! Nichts entgeht ihm.

Nebenbemerkung: Um grob den Bedarf über die Bewohnerzahl von Silvertown abzuschätzen, erhielten wir die Antwort, dass -je geschätzt 20 qm großer Blechhütte- üblicherweise 5 Menschen darin wohnen, manchmal aber auch 10 Personen.

Zum Abschluss des Abends trafen wir noch auf den Hausherrn von Samuels Unterkunft, Patrick, geschätzt knapp 30 Jahre alt. Seines Zeichens Gatte von Samis Nichte. Er erzählte uns seine sehr lange Lebens- und Leidengeschichte.

Dass sein Vater die Mutter mit einer Eisenstange erschlug , als er 7 Jahre alt war, ist nur eine, wenn auch besonders tragische Begebenheit.
Nun arbeitet er für einen Hungerlohn jeweils 13 Stunden an 6 Tagen. Es ist ein solcher tiefer Schmerz in den Menschen, da kann ich gut nachvollziehen, dass sie Saufen und Drogenkonsum als einzige Erleichterung in dieser Tristesse wahrnehmen.

Wir haben ihm von der Liebe Jesu erzählt und dessen Ruf: "Komm, Patrick". Dann haben der quicklebendeige Sami, die anderen und ich im Kreis gestanden, uns alle samt Patrick umarmt und für ihn gebetet. Weil ich es auf dem Herzen hatte, bat ich Patrick, dass er jetzt selbst zu Gott beten solle.

WOW. Hat der Mann ein Gespräch mit Gott aus dem Herzen rausgehauen! Mir kam nach dem zweiten Satz bereits eine Gänsehaut (Jeanné auch, wie sie mir später erzählte). Ein minutenlanges (wörtlicher Auszug:)

"Herr, in deinen Fußstapfen will ich wandeln - alle Tage meines Lebens" - Gebet.

Auch wenn ich nicht alles, was er auf Afrikaans sagte, verstand, kann mich dennoch nicht erinnern, sowas von einem inbrünstigen "nimm mich bitte an" schon mal live gehört zu haben. 


Nun ja, es wurde spät, kalt und mir war etwas übel. Weniger wegen des allgegenwärtigen Marihuanageruchs, der die Luft schwängerte, sondern vielmehr von dem beißenden Rauch, der dank der Blecheimerfeuer von beinahe jeder Hütte ausging, so dass einem die Augen tränten. Schließlich wird nicht nur Holz in den Blecheimern verbrannt, sondern alles, was nicht gerade das Gütesiegel "garantiert nicht brennbar" trägt.

Also verabschiedeten wir uns, dankten dem, dem aller Dank gebührt, wunderten uns einmal mehr über seine unvergleichliche Größe und sein Timing und wurden von Sami allerliebst und überschwänglich verabschiedet.

Joshua und Jeanné lieferte ich mit dem für achtzig Euro ölwannengeschweißten Nissan zuhause ab, und wieder ging ein erstaunlicher Tag zu Ende.

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(Beide obigen Fotos mit den brennenden Fässern stammen nicht aus Silvertown, spiegeln aber die Atmosphäre recht gut wieder)

Mittwoch, 9. Juni 2010

Alles hat seinen Preis. Was mache ich denn hier? Der Regenbogen ist da!

Wenn man bedenkt, dass hier Menschen geheilt werden und zu Jesus finden, könnte man den Eindruck gewinnen, alles sei in den Townships einfach immer nur "easy-going". So ist es aber nicht - alles hat seinen Preis.

Denn das ganze Unterfangen ist -wie überall auf der Welt- ein geistlicher Kampf und es gibt Anfechtungen. Beispiel der Einbruchdiebstahl, über den ich am 26. April 2010 berichtet hatte.

Obwohl ich den negativen Dingen keine besondere Aufmerksamkeit schenken möchte, will ich doch wenigstens einmal beschreiben, wie es auch aussieht, um einer Fehlinterpretation meiner Blogeinträge entgegenzuwirken.

Am Sonntag hatte ich einen schwarzafrikanischen Gebetsfreund namens Buyani, 23, über das Fasten befragt. Ich wurde inspiriert, einmal eine Fastenphase auszuprobieren. Er gab mir ein Heftchen mit den biblischen Grundlagen und ich fand darin die deutliche Warnung, dass genau dieses Fasten angefochten werden würde.

Ich begann sogleich mit dem Fasten und wachte doch tatsächlich am Montag früh grundlos mit einer Art depressiven Verstimmung auf. Ein Telefonat in der Frühe war unerbaulich. Beim anschließenden ersten Gespräch mit Smava eröffnete sie mir die erneuten Probleme mit dem jüngsten Sohn, der nun in Kapstadt weilt.
Daneben hörte ich von Problemen und Gebetsersuchen verschiedener Christen aus meinem Umfeld hier.

Da wollte sich schon Bedrückung in mir breitmachen.

Nach einigen Erledigungen fuhr ich dann auf einen Berg über George, um Bibel zu lesen und zu beten.
Es stürmte und regnete. Da fiel mir auf, dass ich mal ein Lesezeichen geschenkt bekam, was jetzt am Innenspiegel des Autos hängt.

Übersetzt: "Möge Gott dir zu jedem Sturm einen Regenbogen senden" Und darunter: "Ich werde dich nicht verlassen, noch von dir weichen." 

Und dann: plötzlich war er da, der schönste Regenbogen, an den ich mich erinnern kann.

(Unterhalb des Regenbogens liegt die Stadt George, die man wegen der Regenwolken und der limitierten Qualität des Handyfotos nicht gut erkennen kann. 
Aber in natura war es ein klasse Anblick.)

Der Regenbogen war ja nach 1.Mo 9 ein Zeichen Gottes für den Bund mit Noah und seinen Nachfahren, also uns:

"Ich schließe diesen Bund mit euch und euren Nachkommen ... Nie wieder werde ich das Leben durch eine Wasserflut vernichten. ...Und als Zeichen dafür setze ich meinen Bogen in die Wolken. ... Und dieser Bogen, sagte Gott zu Noah, ist das Zeichen für den gültigen Bund." 

Kaum sah ich den Regenbogen und auch das Lesezeichen, kam eine SMS mit sehr bedrückendem Inhalt und Gebetsersuchen sowie zeitgleich eine Schreckensnachricht von meiner Familie in Deutschland.

Als ich dann nach Hause fuhr, habe ich am Auto die Ölwanne in Thembalethu an einer breiten Abwasserrinne aufgerissen, so dass das Motoröl austrat.

Tja. da war ich völlig bedient.

Am nächsten Morgen stellte ich fest, dass der starke Nachtregen an mehreren Stellen in meinen Raum eingedrungen war. Boden nass, Kleider nass. Papiere durchfeuchtet. Der Regen war immer noch stark und ich versuchte erfolglos, die löchrige Plastikfolie auf dem rostigen Wellblech-Flachdach so zu positionieren, dass der Regen draußenbleibt.

So, da saß ich nun. Mir war saukalt, ich hatte Hunger. Das Auto war kaputt. Viele Klamotten waren nass und es regnete unaufhörlich in meinen Raum hinein.

Nun wurde mir die Frage eingeflüstert: "Was machst du denn eigentlich hier? Zuhause hättest du es doch viel schöner!" Ich dachte an den deutschen Sommer, ein Bier beim Grohe, einen Brunch mit Schinken, Käse und Lachs, das wachsende Unkraut im häuslichen Garten und allerlei mehr.

Da war mir wieder bewusst: Man muss aufpassen, dass einen die Gedanken nicht einfangen und die sich als negative Emotionen festsetzen. Vielmehr soll man sich erinnern, dass etwas in der geistlichen Welt geschieht, was wir nicht sehen, hören oder anfassen können, das uns aber nach Epheser 6,11f  mit "feurigen Pfeilen" beschießt und uns vom Weg abbringen will.

Wie schon bei Jesu Versuchung in der Wüste (Lukas 4), ist der Schild des Glaubens und das Wort Gottes die Verteidigungswaffe der Wahl.

In diesen Momenten ist man immer wieder neu zur Entscheidung aufgerufen, wem man Glauben schenkt. Den eigenen Erfahrungen, Gefühlen und den Einflüsterungen des Feindes - oder Gott.
Wem gehen wir nach und lassen über unser Leben herrschen? Unser egozentrisches 'Fleisch' und unsere menschlichen Seele oder dem Geist Gottes, der in uns Christen "wohnt"?

Römer Acht,9: Ihr jedoch steht nicht mehr unter der Herrschaft eurer eigenen Natur, sondern unter der des Geistes, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt.

Ein paar Bibelstellen wurden mir in diesen beiden Tagen wichtig. Unter anderem:

Jakobus 1,2f
Haltet es für reine Freude, meine Geschwister , wenn ihr in verschiedener Weise auf die Probe gestellt werdet. Ihr wisst ja, dass ihr durch solche Bewährungsproben für euren Glauben Standhaftigkeit erlangt. Die Standhaftigkeit wiederum soll zu einem vollkommenen Werk führen: Ihr sollt in jeder Hinsicht zur Reife kommen, zu einer Vollkommenheit, der nichts mehr hinzuzufügen ist.

Römer 5,3f
Aber nicht nur das: Wir sind auch stolz auf die Bedrückungen, denen wir ausgesetzt sind, denn wir wissen, dass wir durch Leiden Geduld lernen; und wer Geduld gelernt hat, ist bewährt, und das wiederum festigt die Hoffnung. Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht, denn Gott hat uns mit dem Heiligen Geist, den er uns geschenkt hat, auch seine Liebe ins Herz ausgegossen. 

1.Korinther 10,13:
Bisher ist noch keine Versuchung über euch gekommen, die einen Menschen überfordert. Und Gott ist treu; er wird nicht zulassen, dass die Prüfung über eure Kraft geht. Er wird euch bei allen Versuchungen den Weg zeigen, auf dem ihr sie bestehen könnt.

Und wie heißt doch gleich wieder die Jahreslosung 2010? Richtig:




Glauben an Gott heißt, ihm zu Vertrauen. Nicht zulassen, dass das Herz sich erschreckt. Also ist die Entscheidung auch hier, immer ihm und seinen Verheißungen zu trauen und diese auch zu Proklamieren. Besonders in Sturm und Regenzeiten.

Für mich war es eindeutig, als ich über die Zusagen Gottes auf dem Berg nachdachte. Sein Bund mit mir steht. Und er wird mich auch nicht verlassen noch von mir weichen. Komme was mag.

Gleiches gilt für dich, wenn du das willst!

P.S.: Danke einmal mehr für alle Gebete. Besonders UK und MM an diesen Tagen!

Montag, 7. Juni 2010

Frei nach Remarque: "Im Süden nichts Neues"

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Es gibt nicht so sehr viel, was dem Leser daheim den Atem rauben könnte.

Ich treffe Bekanntschaften, die ich in den unterschiedlichen Wohngebieten machte, bete mit ihnen und für sie. Hie und da unterstütze ich auch mal praktisch.

Manchmal tun sich auch neue Stätten und neue Menschen auf.

So wie die Menschen aus dem Altenheim von Rosemoor, wo ich mit Sami dessen Mutter Maria einen Tag nach ihrem 96. Geburtstag besuchte.
Bald nach unserem Eintreffen wurden wir im Altenwohnheim von Haus zu Haus gereicht und Sami wurde sogar ein Heiratsantrag von der Dame in der Bildmitte gemacht - den er dankend ablehnte :-).

Oder in Silvertown. Mein 3-saitige Gitarre spielender Freund Johannes's der Standhafte, der von der Nummernbande, berichtete, dass seine Hütte ausgeräubert wurde. Alles weg. Der Widersacher attackiert.

In Silvertown betete ich mit Sami für Elisabeth. Wie mehrfach beschrieben, oft eine tränenreiche Angelegenheit für die Gegenüber.


Elisabeth, die sich auch wieder an mich klammerte, hatte mit feuchten Augen eine ernsthafte und bewegende Aussage gemacht. "Ich brauche Liebe". Dabei meinte sie keineswegs körperliche Liebe, sondern vielmehr das Grundbedürfnis an Beziehungsliebe.
 
In Thembalethu war ich am vergangenen Samstag zu einem Treffen eingeladen, in dem es darum ging, Eltern zu bestärken, ihre Kinder schulisch zu fördern. Eingeladen hatte eine entschiedene Christin der Bildungsbehörde, die sich in ihrer Freizeit um das Bildungsdefizit in den Townships kümmert.
Denn: Nach Abschluss der verschiedenen Grundschulen in Thembalethu schaffen nur 17% der Kinder die Mindestanforderung schulischer Leistungen von 50%. Das heißt, die überwiegende Mehrheit kann am Ende weder richtig lesen, noch schreiben oder rechnen. Erschreckend.
Lehrer sind demotiviert, Kinder hilflos und Eltern nicht in der Lage, zu unterstützen. Wie auch? Intakte Familien gibt es kaum. Annähernd 100% Allein"erziehende".
Bereits im südafrikanischen Landesdurchschnitt liegt die Rate Alleinerziehender bei 80%. Wieviel mehr in den Schlichtwohngebieten. 

Na, und so gehen die Tage mit zahlreichen Begegnungen und in Seiner Gegenwart dahin. Langweilig ist es also nicht.
Zumal ich daneben Einiges über die Jesusnachfolge von anderen lernen kann, die mich umgeben.

Sehr früh übt sich ... gesehen in Thembalethu

Dienstag, 1. Juni 2010

USS Enterprise. Die Agave sticht und Jesus hat dich geschickt.

"Die Townships - unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2010. Dies sind die Abenteuer des Geo, der mit seiner 400 Schutzengel starken Begleitung unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Kilometer von der Heimat entfernt, dringt er in Townships vor, die nie ein weißer Mensch zuvor gesehen hat." (Logbuch des Captains, Sternendatum 0989,1)

War heute bis zur Blasenbildung stundenlang zu Fuß in unbekannten Bereichen von Pacaltsdorp (Coloured Gebiet) unterwegs. Scotty's Teleportation hätte mich zwar durch Beamen schneller transportiert, aber da hätte ich einige schöne Begegnungen verpasst.

Zum Beispiel die mit Amanda aus einer kargen Holzhütte am Berghang. Ich sprach sie an, wir unterhielten uns und kamen beim Thema eheliche Treue raus. Sie wunderte sich, dass ich in Thembalethu wohne, meine Frau in Deutschland ist und ich hier dennoch keine Freundin habe. Das fand sie klasse und ermutigte mich. Da war eine starke Verbundenheit mit ihrer unbekannten weißen Geschlechtsgenossin festzustellen. Frauen wollen nicht betrogen werden.

Oder mir wäre nicht so bewusst geworden, dass nach Überwindung des Gangstergrabens, der Thembalethu und NuDawn Park trennt, nicht nur die Hautfarbe und die Spache wechselt, sondern auch die Ballsportart. Bei den Schwarzen in Thembalethu gibt es offenbar nur Fußbälle, bei den Coloureds gegenüber sind fast nur Rugbybälle zu sehen. Da ich immer bei den Kindern oder Jugendlichen auf den Straßen kurz mit von der Partie bin, wenn irgendwo ein Ball zu sehen ist, habe ich mich schon ganz gut mit Werfen und Dropkicks von Rugbybällen angefreundet.
Kinder sind sehr rauh hier. Sie werfen nicht nur mit Steinen aufeinander, sondern sie spielen auch auf Asphaltstraßen Rugby. Das tut beim Zusehen schon weh!

Oder ich hätte den Gartenfreund  Eibi nicht erlebt, den ich beobachtete, als er sehr laienhaft eine Agave beschnitt. Er traktierte die Pflanze mit einer Heckenschere derart ungeschickt, dass er die Blätter mehr abquetschte, als -schnitt. Schrecklich, wie er das Instrument bediente und die Pflanze behandelte!
Mein Sachverstand in botanischen Dingen war ungefragt gefragt und ich schritt spontan mit helfender Hand ein und übernahm Schere, Verantwortung und Pflanze. Schnipp, schnapp, Aaaua! Mein gartentechnischer Hochmut wurde betraft, denn ein böser Stich einer angriffslustigen Blattspitze in den Knöchel des Zeigefingers führte zu signifikanter Blutung sowie zur Schwellung und stundenlang andauernder Versteifung des Fingergelenks.

"Alle Teile der Agave sind giftig ... Deshalb immer Handschuhe tragen!", sagt der Ratgeber. Stimmt, ich kann es bestätigen.

Immerhin konnte ich nach getaner Arbeit ein Glas Wasser von Eibi erhalten. Etwas, was mir zuvor an einer Tankstelle verwehrt blieb. Dort hätte mich die Wasserhahnbenutzung im WC umgerechnet 10 Cent gekostet. Zuviel für mich, der ich mit leeren Taschen und daher exakt 0 Cent Barvermögen auf Entdeckungsreise war.

Interessant war die Begegnung mit der etwa 60 Jahre alten Denise und ihrer gleichaltrigen Freundin mit dem typisch afrikanischen Namen Gertrud Sauer.
Ich unterhielt mich mit den Damen in einer Ansiedlung mit Mittelklasseanwesen in Pacaltsdorp. Denise starrte mich die ganze Zeit ungläubig an, als sei ich eine lila Kuh. Ich habe relativ wenig erzählt. In etwa nur, dass ich in Thembalethu wohne und Menschen begegnen möchte. Das ganze Gespräch dauerte wenige Minuten. Von Denise wusste ich lediglich, dass sie römisch-katholisch ist, aus Port Elizabeth kommt und ihre Tochter am Sonntag Geburtstag hat.

Denise sagte mit diesem verklärten Blick knochentrocken: Jesus hat dich hierher geschickt. 
Ich: Wie kommst du darauf, woher willst du das wissen?
Denise: Ich kann es sehen!

Spannend, denn sie bezog es aufs Sehen und nicht auf das Hören des gesprochenen Wortes. Sie hat mich eingeladen und bat mich, am Sonntag zum Essen zu kommen. Also bin ich nach dem Gottesdienst um 14.00 Uhr dort. Ist das nicht aufregend? Ich lerne hier wirklich eine Unmenge interessanter Leute kennen.

Dann war ich noch 4 Stunden zu Besuch bei Gogo in NuDawn Park und hörte den spannenden Geschichten der Anwesenden zu, was sie alles mit Gott erlebt haben.


P.S. Ich zweifle am Lernvermögen des gemeinen Townshiphundes! Als ich beim Losmarschieren wieder 200 Meter vom Haus entfernt war, seh' ich doch dies treue Tier Flecky wieder an meiner Seite?!? Nix dazugelernt, der Bursche. Musste umkehren und ihn heimbringen.
Ich frage mich an der Stelle: Kann man eigentlich den IQ von Hunden messen? Ja, lautet die Antwort. Z.B. hier.

Flecky habe ich getestet. Das Ergebnis ist wenig überraschend :

Üben, üben, üben!
Na da müsst ihr aber noch mal üben – oder hatte dein Hund einfach einen schlechten Tag? Leider hat er im Intelligenztest weniger Punkte als der Durchschnitt erreicht. Doch keine Panik, dein Hund ist nicht dumm, er muss nur besser gefördert werden. ...


Das Gleiche gilt aber leider auch für das Ersatzherrchen Geo und das Agaven schneiden.