Church building / Kirchengebäude in Thembalethu

... God has chosen the weak things of the world to confound the things which are mighty; And base things of the world, and things which are despised, has God chosen ... (1Cor 1:27.28) p>p>p>

Mittwoch, 2. Februar 2011

So, bald ist das Jahr um ...

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... und dann geht es zurück nach Europa.

Auch wenn ich im Blog zuletzt nichts mehr über das Hospital oder Begegnungen mit Einzelnen geschrieben habe, so war doch Jesus stets treu und hat weiterhin Menschen berührt, geheilt und gerettet.

Mal waren es Anhalter, die ich mitgenommen habe, mal "Gottessucher", mal trauernde Familienmitglieder.

Woche für Woche.

Ansonsten bin ich auf Abschiedstour. Besonders schwer war es auf der Müllkippe für mich, die Tränen des alten Mannes Oom Samie zu erleben und die von Alicia. Zumal, als ich das Mädchen auf der Müllkippe getroffen habe, sie ziemlich im Gesicht verwundet war und Strolche außerdem ihre gesamte Habe verbrannt hatten. Als ich am Ausgang der Müllkippe war, fragte mich ein junger Mann: "und was ist jetzt mit Alicia?". Sehr gute und überaus berechtigte Frage.

Da überkommt mich große Traurig- und Ratlosigkeit. Vielleicht tut sich in den letzten Tagen noch eine bahnbrechende Möglichkeit auf?

Wie gesagt, bald geht es zurück. Das Wort "heim" vermeide ich in diesem Zusammenhang, da ich unsicher geworden bin, wo das ist. Bin mal gespannt, wie sich Deutschland anfühlt.

Ab dem 25. Februar 2011 bin ich also wieder in Darmstadt erreichbar.

Obwohl ebenfalls intensiv, hatten die über eineinhalb beruflich in Bosnien-Herzegowina verbrachten Jahre in den 90ern keine solche tiefe Auswirkung auf mein Leben, wie das knappe Jahr in den verschiedenen Armenvierteln von George und Umgebung sowie meine Aufenthalte in Lesotho und Zimbabwe.

Dafür sind die tiefen Beziehungen zu Gott und zu vielen Menschen hier verantwortlich.

Damals: WEU-Kollege auf dem "Boulevard", der ehemaligen
Kampflinie zwischen Ost- und West-Mostar 1995
Was gibt es abschließend zu sagen?

Ich bin überwältigt von dem, was Jesus tut und ich mit Ihm erleben durfte.

Die Mail meines Freundes Uli von vor fast 10 Monaten, die in Einklang mit anderen Prophetien steht und die ich mir für mich kaum vorstellen konnte, hat sich jedenfalls in der zurückliegenden Zeit erfüllt.


----- Original Message ----- 
From: Ulrich Kraus
To: 'Geo'
Sent: 13.04.2010 08:11AM
Subject: Frei wie der Wind

... Was ich dir noch weitergeben wollte, was Jesus mir für dich gesagt hat: Du wirst Größeres sehen! Das ist erst der Anfang: Zeichen und Wunder, die alles übersteigen, was du dir vorstellen kannst. ...

----- End of  Message ----

Gott kann nicht lügen. 


Für mich ist mit mir selbst als Beispiel der Beweis erbracht, dass Gott Jeden gebraucht, der bereit ist, mitzumachen.

Es kommt nicht auf's Alter, Geschlecht oder die Herkunft an - schon gar nicht auf den IQ oder den Ausbildungsstand.

Er benutzte ja sogar einen Esel. Siehe 4.Mose 22,28.

Das macht doch Mut, oder? :-)

Danke fürs [auch gelegentliche] Mitlesen und Anteil nehmen, für jede Ermutigung oder kritische Frage und Anmerkung.

Das Gebet ist eine starke Waffe, wie ich lernen durfte und daher danke ich besonders für die Gebete!

Wenn nur ein Mensch von meinen 183 Tagebuchaufzeichnungen profitiert hat und erkennt, das Jesus real ist und einen guten Plan für jeden Menschen hat oder nur ein Mensch im Glauben gestärkt wurde und erkennt, dass Christsein, wie es die Bibel beschreibt, keineswegs langweilig, sondern herausfordernd und spannend ist, hat sich der Aufwand ja schon gelohnt.

Und für wen sich Eindruck verfestigt haben sollte, dass ich ein abgedrehter Spinner bin - auch das soll mir recht sein und ich bin ihm nicht gram. Ist alles im Preis mit inbegriffen :-)

Danken will ich nicht zuletzt noch meinem sensationellen Jesus! Dem Hauptakteur, Regisseur und ersten Zuschauer der gesamten Unternehmung mit den modifizierten Worten aus Jos 24,17:

Denn der HERR, mein Gott, ist der,
welcher mich aus meinem Hause geführt
und vor meinen Augen so große Zeichen getan
und mich behütet hat auf dem ganzen Wege, 
den ich gegangen bin, und unter allen Menschen,
an welchen ich vorübergezogen bin.

Also, das war's dann vom 'Townshipblog'.

Melde mich hiermit ab. Tschüss.
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1 Kommentar:

  1. Vielen Dank, lieber Geo, für alles, was Du in diesem Blog geschrieben hast. Gottes liebevoller und reicher Segen sei mit Dir (ich bin sicher, er ist es!), auch in all den Bereichen deines Lebens, von denen Du im Blog kaum oder wenig berichtet hast – und bei allem, was Dir jetzt (wieder) neu begegnet. Ich freue mich aufs Wiedersehen.
    Ingrid

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